Projekt:
Gisela Hopp
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Anette Mönich
069 - 71 91 49 44 (Stadtteilbüro)

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Projekt Philosophicum

Wir machen weiter

Soziale Struktur des Stadtteils erhalten, gilt auch für Philosophicum 2

Die Projektgruppe Philosophicum entstand 2011. Sie setzte sich für Erhalt und Nutzung des Gebäudes Philosophicum als Wohnprojekt ein. Das Gebäude blieb zwar erhalten, die Projektgruppe hat aber wenige Meter vor dem Ziel das Aus der Stadt bekommen. Unser Wohnprojekt konnte hier nicht reaiisiert werden. Lediglich hochpreisiger Wohnraum entstand. Die Stadt und die ABG haben den notwendigen Zeitrahmen zur Sicherung der Finanzierung des Projekts nicht eingeräumt und wenig später an einen privaten Investor verkauft. Überwiegend entstanden hier Mikroappartements (17 bis 20 qm), die ab 520 Euro Kaltmiete zzgl. Nebenkosten vermietet werden.

Konsequenzen aus dem Scheitern des Ausgangsprojekts Philosophicum

Dies war eine deutliche Aufforderung an uns alle, das Campus Areal nicht Investoren zu überlassen, sondern die Urbanität unserer Stadt und unseres Stadtteils zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir haben uns als Philosophicum Gruppe 2014 an der Ausschreibung der ABG für Wohnprojekte auf dem Campus beteiligt und erhielten für ein Wohnprojekt mit 150 Personen einen Zuschlag.

Aufgrund des immer drängender werdenden Bedarfs an günstigem, für die Mehrheit der Menschen in der Stadt bezahlbaren Wohnraums, wollen wir ausschließlich sozialen und geförderten Wohnungsbau schaffen. Im Erdgeschoss sollen Räume mit sozialer Nutzung und Stadtteilbezug entstehen. Ein Quartiersbüro, die positiven Erfahrungen mit dem Stadtteilbüro in Bockenheim nutzend, eine Kindertagesstätte, ein Kramer Archiv, ein Café und ein Waschsalon sollen nachbarschaftliche Bezüge aufbauen und stärken. Wie verfolgen das Ziel, die soziale Struktur des Stadtteils Bockenheim zu erhalten. Ziele sind Vielfalt, soziale und ethnische Mischung statt Sterilität, Monotonie und exklusive Quartiere für obere Einkommensbezieher.

Umdenken: Neue Wege im Wohnungsbau für günstiges Bauen

Die Möglichkeiten günstigeren Bauens z. B. durch Vereinfachung von Bauvorschriften, Veränderung von Stellplatzverordnung und anderem begleiten wir und wollen beitragen, auch hier Veränderungen zu erreichen. So werden wir mit dem weitgehenden Verzicht auf PKW-Nutzung an einem Modellquartier mitwirken.

Unsere Projektgruppe hat sich mit den anderen Wohnprojekten, die auf dem Campus leben wollen, auf den Weg gemacht, jetzt Planungssicherheit herzustellen. Wir brauchen verbindliche Zuweisungen zu Grundstücken, die Planung und Finanzierung ermöglichen. Gleichzeitig passen wir unser Philosophicum-Konzept den neuen Entwicklungen an.