Am 16.06.17 fand im Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main die öffentliche Fachtagung des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung in Kooperation mit dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen statt. Insgesamt nahmen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Veranstaltung teil.

Es referierten u.a. Ricarda Pätzold, Deutsches Institut für Urbanistik Berlin, Verena Wein-Wilke, Agentur für Baugemeinschaften Hamburg und Heike Skok, Mitbauzentrale München. Grußworte sprachen Oberbürgermeister Peter Feldmann, Peter Cachola Schmal, Deutsches Architekturmuseum und Dr. Josef Bura, FORUM.

Die Beiträge stehen zum Herunterladen bereit auf der
Website des FORUMs.

 

 

KonzeptverfahrenDas Konzeptverfahren etabliert sich als sinnvolle Strategie der Wohn- und Stadtentwicklung – insbesondere in Ballungsräumen.
Nun zeigt eine Veröffentlichung im Detail, wo und wie das Konzeptverfahren bereits erfolgreich umgesetzt wird:

Grundstücksvergabe für gemeinschaftliches Wohnen
Konzeptverfahren zur Förderung des sozialen Zusammenhalts, bezahlbaren Wohnraums und lebendiger Quartiere
Praxisbeispiele aus Tübingen, Hamburg, München und Berlin

Die Autorinnen und Autoren beschreiben in dieser Veröffentlichung für ihre Stadt, wie das jeweilige Konzeptverfahren in die Realität umgesetzt wird. Die Motive für die Wahl des Verfahrens sind ähnlich: Durch die bisher übliche Vergabe nach Höchstpreis fördert man lediglich höchste Kauf- und Mietpreise für den Endverbraucher. Die Bestimmung des Verkehrswerts oder eines politischen Preises als Festpreis und die Auswahl nach dem besten Konzept fördert demgegenüber innovative und zukunftsweisende Ideen sowie beste Lösungen für konkrete Herausforderungen.
Darüber hinaus schafft es mehr Handlungsspielraum, indem sich beispielsweise Kommunen über die “Produktionsbedingungen von Stadt” inhaltlich auseinander setzen können.
Aber auch für andere Akteure, die Liegenschaften vermarkten wollen oder müssen, ist dieses Verfahren als Instrument einer qualitätvollen Stadtteilentwicklung sehr gut geeignet.

Unter dem folgenden Link kann die Veröffentlichung als pdf heruntergeladen (8 MB) werden.

 

Wie kann der soziale Mehrwert die Gewinnerzielung überbieten?
Vergleichende Analyse und Darstellung von Verfahren zur Etablierung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten am Beispiel unterschiedlicher Städte

Unter diesem umfangreichen Titel hatte das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. zusammen mit dem FORUM gemeinschaftliches Wohnen e.V. – Bundesvereinigung 2014 bis 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Studie im Rahmen des Programms “Soziales Wohnen – Zuhause im Alter” durchgeführt.
Sie ist die Grundlage der Veröffentlichung.