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Aktuelles aus dem Netzwerk – Nr. 130, Dezember 2025
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Liebe Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen,
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Zum Jahreswechsel gibt es zwei sehr gute Nachrichten: Dem neuen Förderprogramm für gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt wurde zugestimmt und die Reduzierung des Erbbauzinses wird endlich auf den Weg gebracht! Zwei Meilensteine, auf die wir als Netzwerk lange hingewirkt haben.
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Ab März 2026 suchen wir außerdem eine:n Werkstudent:in – gerne weitersagen.
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Wir wünschen Ihnen einen zufriedenen Jahresausklang und besinnliche Feiertage!
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Das Team der Koordinations- und Beratungsstelle aus dem Netzwerk-Büro
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Ausblick 2026
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Mit großer Freude können wir auf die Verabschiedung der neuen Strukturförderung hinweisen, die ab sofort beantragt werden kann.
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Das neue Förderprogramm unterstützt gemeinschaftliche Wohnprojekte bei Gründungskosten, Moderation und Beratung in Gruppenprozessen und Projektsteuerung.
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Entwicklungsgebiete für gemeinschaftliches Wohnen
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Am Hilgenfeld, im Frankfurter Norden, ging es dieses Jahr mit der Erschließung weiter und die ersten Hochbaumaßnahmen starteten. 2026 kann es also endlich weitergehen mit dem Bau des neuen Klimaquartiers, das durch Pandemie, Zins- und Baukostensteigerungen stagnierte.
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Überraschend als Konzeptvergabe geplant, ist der langjährige Leerstand Paradieshof in Sachsenhausen. Das Gebäude war in der Vergangenheit auch für gemeinschaftliche Wohnkonzepte im Gespräch. Wir bleiben dran und informieren, sobald es Neuigkeiten hierzu gibt.
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Der Magistrat beschließt, den Erbbauzinssatz für gemeinwohlorientierte Nutzungen auf 1 % zu reduzieren. Diese Vergünstigung gilt zum Beispiel für gemeinschaftliche Wohnprojekte in Erbpacht unter Voraussetzung gewisser Kriterien. Die endgültige Entscheidung bedarf noch der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung.
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Es geht also an vielen Stellen in die richtige Richtung und wir erwarten für das nächste Jahr neue Perspektiven für gemeinschaftliches Wohnen, neue Konzeptverfahren und freuen uns über viele engagierte Gruppen, die das neue Förderprogramm in Anspruch nehmen und durchstarten.
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Auch die Kommunalwahl kann Weichen stellen, wie es mit der Wohnungspolitik in Frankfurt weitergeht.
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Um Anhaltspunkte zu bekommen, welche politischen Maßnahmen die verschiedenen Parteien für das gemeinschaftliche und gemeinwohlorientierte Wohnen unterstützen wollen, haben wir Wahlprüfsteine versandt. Die Antworten werden wir im Februar veröffentlichen.
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Für die Unterstützung unserer Landesberatungsstelle Hessen suchen wir eine:n Werkstudent:in mit Interesse an Öffentlichkeitsarbeit, organisatorischen Fähigkeiten und Motivation, sich in einem wohnungspolitischen Arbeitsfeld weiterzuentwickeln. Zum Stellenangebot
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Aus den Projekten
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Die Krachmacher*innen möchten in Frankfurt-Griesheim das Haus, in dem sie leben, dem spekulativen Immobilienmarkt entziehen und es energetisch sanieren. Sie möchten Raum für Begegnung schaffen sowie sozialverträgliche Mieten und Wohnraum erhalten. Wenn Sie sich vorstellen können, das junge Projekt mit einem Direktkredit zu unterstützen, melden Sie sich unverbindlich unter krachmacher.innen@gmx.de.
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Veranstaltungen
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Im Dezember machen wir eine Veranstaltungspause und das Büro ist zwischen Weihnachten und Neujahr (22.12.-2.1.) nicht besetzt. Danach starten wir mit den folgenden Veranstaltungen ins neue Jahr:
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Der Wohnsalon ist eine Gelegenheit, sich untereinander in lockerer Atmosphäre über die eigenen Vorstellungen und Erfahrungen zum gemeinschaftlichen Wohnen auszutauschen und gegebenenfalls Gleichgesinnte für eine Kerngruppe zu finden. Dieses Mal wieder im Café Rabe. Zur Anmeldung
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Infoabende unterstützen Sie beim Einstieg in das Thema gemeinschaftliches Wohnen. An diesem Abend liegt der Schwerpunkt auf der Gründung eines Wohnprojekts. Ab 2026 finden die Infoabende monatlich in der Adickesallee 67-69 statt, so können Sie mit anderen Interessierten in Kontakt kommen. Zur Anmeldung
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Gemeinsam erkunden wir die Chancen und Möglichkeiten der dritten Lebensphase, reflektieren persönliche Wünsche und besprechen, welche Wohn- und Gemeinschaftsformen zu uns passen könnten. Der Abend wird gestaltet von Eva Röttgers, Organisationsberaterin und Coach. Zur Anmeldung
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Weitere Veranstaltungen
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SPD-Podiumsdiskussion: Genoss:innen für Genossenschaften
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Wohnen in Frankfurt ist zu teuer, weil es zu wenig genossenschaftliche Wohnungen gibt. Diese These und welche Bedingungen Wohnbaugenossenschaften brauchen, um bedeutend für die Wohnwende zu sein, diskutieren u.a. Birgit Kasper (Netzwerk Frankfurt), Prof. Dr. Marcus Gwechenberger (Planungsdezernat) und Yavuz Tezcan (WBG) am 28. Januar um 18:30 Uhr im SPD-Parteihaus.
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Drei Veranstaltungstipps: Webinar-Reihe, Bildungswoche, Energieberatung
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Die DSEE bietet im Januar Webinare zum Thema Verein und Gemeinnützigkeit an. Zur Webinar-Reihe
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Das Frankfurter Klimareferat und der Energiepunkt FrankfurtRheinMain e.V. bieten im Januar 2026 Energieberatungen rund um die Themen Gebäudesanierung und Erneuerbare Energien an. Zum Flyer
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Der Bildungsurlaub „Gemeinschaftliches Wohnen – das kleine 1×1 kennenlernen“ findet vom 1.– 6. März 2026 in Hattingen bei der Stiftung trias statt. Mehr erfahren
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Zum Hinhören, Lesen und Schauen
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Mit frischem Design präsentiert die Stiftung trias die Weiterentwicklung der Plattform.
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Wissen, Veranstaltungen, Publikationen und die Projektsuche, machen die Seite zu einer zentralen Anlaufstelle für Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen. Frankfurter Wohninitiativen und -projekte sind aufgerufen, ihre Profile einzustellen, um Frankfurt sichtbar zu machen und von der bundesweiten Community zu profitieren.
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Der Investitionszuschuss zur Neuen Wohngemeinnützigkeit soll gemeinnützige Wohnungsunternehmen beim Bau bezahlbaren Wohnraums unterstützen. Die Petition wird von zahlreichen wohnungspolitischen Institutionen unterstützt, u.a. dem Netzwerk Frankfurt.
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Was mit großer Hoffnung begann, scheiterte an zu vielen Hürden: Unter dem Titel „AdAptiv ohne AdA“ nimmt die Initiative Abschied von der ehemaligen Akademie der Arbeit in Bockenheim. Nach fünf Jahren endet im Einvernehmen mit der Stadt Frankfurt das Anhandgabeverfahren. Die schweren Bedingungen, die in den letzten Jahren dort zusammentrafen, ließen die Verwirklichung der Vision nicht mehr zu. Als Netzwerk haben wir die Initiative lange begleitet, weshalb auch uns dieses Ende schmerzt.
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Gemeinschaftliches Wohnen in der AdA ist damit nicht vorbei: Die Stadt wird auf einen geeigneten Zeitpunkt mit realistischen Bedingungen für eine Neuausschreibung warten.
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