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Aktuelles aus dem Netzwerk – Nr. 133, März 2026
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Liebe Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen,
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nach dem neuen Förderbaustein für gemeinschaftliches Wohnen gibt es einen weiteren Meilenstein zu feiern. Die vom Netzwerk lange geforderte Senkung des Erbbauzinssatzes für gemeinwohlorientierte Wohnraumversorgung ist endlich von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden. Ein wichtiges Signal für die Zukunft in Frankfurt, denn es braucht mehr denn je die dritte Säule der Wohnraumversorgung: Gemeinwohlorientiertes und gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, das für stabile und sozialere Nachbarschaften, langfristig bezahlbares Wohnen und eine nachhaltige Stadtentwicklung sorgt.
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Und da es bald eine großartige Möglichkeit gibt, sich gute Beispiele ganz praktisch anzuschauen, laden wir Sie ein, sich den Tag des offenen Wohnprojekts am 9. Mai 2026 vorzumerken und die Veranstaltung in Ihren Kreisen weiterzuempfehlen.
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Aus dem Netzwerk
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Mit dem Beschluss M 213/2025 wird der Erbbauzinssatz auf bis zu 1% für gemeinwohlorientierte Wohnraumbewirtschaftung auf städtischen Flächen abgesenkt. Davon profitieren gemeinschaftliche Wohnprojekte, Genossenschaften und andere nicht-gewinnorientierte Träger, die langfristig bezahlbaren Wohnraum schaffen. Dies ist auch Ergebnis unseres langjährigen Engagements als Netzwerk.
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Gemeinsam mit unseren Mitgliedsprojekten und vielen Unterstützer:innen haben wir uns bereits 2021 mit einer Kampagne für niedrigere Erbbauzinsen eingesetzt.
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Zum Download und zum Weitergeben:
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Schon im Kalender vorgemerkt? Fünfzehn unserer Frankfurter Mitglieds-Wohnprojekte werden am 9. Mai ein buntes Programm bieten und zur Inspiration auf ihre Gemeinschaftsflächen einladen. Das detaillierte Programm finden Sie ab April auf unserer Website. Wir freuen uns, wenn Sie kommen, die Veranstaltung mindestens einer Person weiterempfehlen oder auf Ihren Kanälen verbreiten.
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Veranstaltungen
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Die monatlichen Infoabende für Neuinteressierte sind ideal, um einen Einstieg in das gemeinschaftliche Wohnen zu finden. An diesem Abend geht es um die Architektur von Wohnprojekten. Begegnungsorte sind entscheidend für das Zusammenleben im Haus. Wo findet Gemeinschaft in Projekten Raum und Platz? Worauf ist bei der Planung zu achten? Was sind Cluster-Wohnungen oder modulare Bauweise?
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Sie möchten eine Gruppe gründen, um ein gemeinschaftliches Wohnprojekt aufzubauen? Oder sich mit anderen Interessierten zu diesem Thema austauschen? Dann kommen Sie gern zum WohnSalon im Café Rabe.
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Die Online-Sprechstunde der Landesberatungsstelle richtet sich an Gruppen und Wohninitiativen in Hessen und unterstützt bei Fragen auf dem Weg zur Umsetzung ihres Wohnprojekts.
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Beim Vertiefungsabend der Landesberatungsstelle möchten wir mit Ihnen erkunden, wie erfolgreiche Projektkonzepte entstehen. Helene Rettenbach, erfahrene Wohnprojektberaterin, gibt an diesem Abend Anleitung, Hinweise und Methoden, wie ein erstes tragfähiges Konzept erarbeitet wird.
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Eva Stützel aus dem Ökodorf Sieben Linden ist bundesweit bekannt für ihren Erfahrungsschatz und ihre wirksamen Methoden rund um Wohnprojekte. Wir sind begeistert, dass sie zu uns nach Frankfurt kommt. Das bietet Ihnen die Gelegenheit, das Modell des Gemeinschaftskompasses von ihr persönlich kennenzulernen und praktisch erleben zu können.
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An diesem Abend können Interessierte, Wohninitiativen und realisierte Projekte inspirierende Denkansätze und praktische Methoden mitnehmen!
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Weitere Veranstaltungstipps
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In Darmstadt gibt es 13 gemeinschaftliche Wohnprojekte sowie neue Initiativen, die noch Mitstreiter:innen suchen.
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Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen für Einsteiger:innen, ermöglicht Austausch und zeigt Zugänge zu hilfreichen Netzwerken.
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Die Sommerschule „Kritische Wohnungsforschung“ findet vom 22.- 25. September 2026 zum vierten Mal an der Goethe-Universität Frankfurt statt. Sie bringt Forschende, Studierende, Aktivist:innen und Praktiker:innen zusammen, um Theorie und Praxis progressiver Wohnungspolitik durch Vorträge, Workshops und Diskussionen zu verknüpfen. Auch das Netzwerk beteiligt sich dieses Jahr wieder.
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Die Klimaschutzberater:innen des energiepunkt Frankfurt haben wertvolle Tipps, damit Sie durch DIY-Projekte Ihre Energieeffizienz steigern können und geben Ihnen eine erste Orientierung zu verschiedenen Sanierungsthemen. Zudem erfahren Sie, welche Fördermittel Sie für Ihre Maßnahmen beantragen können. Es bleibt ausreichend Zeit, um individuelle Fragen zu klären.
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Zum Hinhören, Lesen und Schauen
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Voraussetzung der zweistufigen Vergabe ist, bereits ein vergleichbares Projekt realisiert zu haben. Insofern weicht die Vergabe vom klassischen Frankfurter Konzeptverfahren für gemeinschaftliches Wohnen ab. Wir waren nicht bei der Erarbeitung des Verfahrens beteiligt, jedoch möchten wir die Info mit Ihnen teilen und freuen uns, wenn sich gemeinschaftliche Wohninitiativen bewerben, da diese innovative Wohn- und Lebensform in den lebendigen Stadtteil passt.
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Wem gehört die Stadt? Das Recht auf Stadt-Forum (12.–14.6.2026, Offenbach) lädt bundesweit Initiativen und Interessierte ein, verschiedene Perspektiven einzubringen und das Programm aktiv mitzugestalten – ob Workshop, Diskussion oder Stadtspaziergang. Beiträge können bis zum 15.04.2026 eingereicht werden. Veranstaltet wird das Forum vom offenen Orga-Team aus Offenbach und Umgebung.
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Die Ausgabe "Stadt im Blick: Einsamkeit" der Stadtentwicklung Trier beleuchtet Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung und ihre Bedeutung für die Stadtentwicklung. In der Ausgabe wird dargestellt, welche kommunalen Handlungsmöglichkeiten Quartiere resilienter machen können – von Infrastruktur über Nachbarschaft bis Teilhabe.
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Intermediäre Akteure, wie das Netzwerk Frankfurt, verknüpfen Verwaltungen, Politik, Zivilgesellschaft sowie lokale Initiativen und übernehmen dabei zentrale Vermittlungs‑ und Übersetzungsfunktionen.
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Warum sie dadurch zunehmend an Bedeutung für die stadtplanerische Praxis und ko-produktive Prozesse gewinnen, beschreibt Stephan Willinger in seinem sozialwissenschaftlichen Artikel. Er ist Stadtinnovationsforscher am BBSR und untersucht, wie Bürger:innen stärker an der Stadtentwicklung mitwirken können.
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