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Aktuelles aus dem Netzwerk – Nr. 135, Mai 2026
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Liebe Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen,
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voller Freude blicken wir auf den gelungenen 9. Tag des offenen Wohnprojekts zurück, der wieder einmal gezeigt hat, wie bereichernd gemeinschaftliches Wohnen für Frankfurt ist.
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Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag mit Leben gefüllt, mitgestaltet und zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben!
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Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorne: Vor der Sommerpause gibt es noch weitere spannende Veranstaltungen, um sich in der Wohnprojekte-Szene zu informieren und zu vernetzen. Nachfolgend finden Sie alle Infos!
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Aus dem Netzwerk
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Wir danken den 16 Mitgliedsprojekten, die ihre Türen für den 9. Tag des offenen Wohnprojekts öffneten und Einblicke in gemeinschaftliches Wohnen ermöglichten. Bei der Eröffnung im Wohnprojekt sonara wurde eindrucksvoll gezeigt, wie genossenschaftliches Wohnen durch das Prinzip der Kostenmiete langfristig bezahlbaren und stabilen Wohnraum sichern kann – transparent, nicht profitorientiert und von den Bewohner:innen selbst gestaltet. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger bekräftigte dabei die Unterstützung des Dezernats für Planen und Wohnen für weitere Projekte dieser Art.
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Im westlichen Gutleutviertel entsteht ein spannendes Stadtentwicklungsprojekt der Stadt Frankfurt: Wo heute noch brachliegende Flächen und Gewerbehallen sind, soll sich in Zukunft ein lebendiges, gemeinwohlorientiertes Quartier entwickeln, das Wohnen, Arbeiten und Kultur miteinander verbindet. Das Netzwerk nahm an einem mehrtägigen Expert:innen-Workshop teil, damit gemeinschaftliches Wohnen umfassend in den städtebaulichen Wettbewerb einbezogen wird.
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Unsere kommenden Veranstaltungen
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Wir freuen uns auf den Besuch von Eva Stützel aus dem Ökodorf Sieben Linden. Lernen Sie ihr Modell des Gemeinschaftskompasses kennen. An diesem Abend können Interessierte, Wohninitiativen und realisierte Projekte inspirierende Denkansätze und praktische Methoden mitnehmen!
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Veranstaltungsort: Villa Gründergeist
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Beim Infoabend finden Sie einen Einstieg in das gemeinschaftliche Wohnen. Im Juni startet die 4-teilige Reihe wieder neu und der Fokus liegt am ersten Abend auf der Gründung eines Wohnprojekts.
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Die Infoabende der Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen starten mit einer allgemeinen Einführung in das gemeinschaftliche Wohnen. Anschließend dreht sich diesmal alles um die Finanzierung von Wohnprojekten.
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Dieses Mal treffen wir uns für den Wohnsalon draußen im Sommergarten der Goethe-Uni. Ein lockerer Treffpunkt zum Kennenlernen von anderen Interessierten am gemeinschaftlichen Wohnen.
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Das Speed-Dating für Wohninitiativen und Interessierte ist ein vom Netzwerk angeleitetes Vernetzungstreffen, bei dem sich Gleichgesinnte zu Kerngruppen zusammenschließen und bestehende Initiativen oder Projekte neue Mitstreiter:innen finden können.
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Weitere Veranstaltungstipps
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Im Mai gibt es an verschiedenen Orten in Frankfurt Demokratie-Partys. Denn vor 77 Jahren wurde das deutsche Grundgesetz verabschiedet – ein Meilenstein.
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Auch in der Villa Gründergeist (Gärtnerweg 62, 60322 Frankfurt) gibt es eine „Geburtstagsfeier für das Grundgesetz“
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Die Villa Gründergeist ist ein Arbeits- und Begegnungsraum für kreative Köpfe und Sozialunternehmer:innen, betrieben vom Bistum Limburg.
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Im Mittelpunkt der Veranstaltung der genossenschaftlichen Immobilienagentur (GIMA) stehen sozialverträgliche Wege der Immobilienübertragung mit Praxisbeispielen der Stiftung trias, der DachGeno Rhein-Main eG und der GIMA Frankfurt eG.
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Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Fragen und Inspiration rund um faire und zukunftsfähige Immobilienweitergaben.
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Angeboten werden auch Veranstaltungen in Leichter Sprache.
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Im Mai 2026 startet das Bündnis für inklusives Wohnen WOHN:SINN mit einem umfangreichen Webinarprogramm rund um inklusives Wohnen. Themen sind unter anderem Gruppenprozesse, Architektur, Selbstbestimmung sowie Alterung und Konfliktlösung in inklusiven Wohnformen. Das digitale Angebot richtet sich an Fachkräfte, Engagierte und Interessierte und bietet praxisnahe Impulse sowie Raum für Austausch und Fragen.
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„Urban Kibbutz – Affordable Housing“ ist eine vierteilige Veranstaltungsreihe, die sich mit aktuellen Herausforderungen im städtischen Wohnungsbau sowie der Entwicklung vielfältiger Stadtquartiere beschäftigt. Zum Auftakt werden am 3. Juni im Deutschen Architekturmuseum innovative Architekturprojekte vorgestellt, von Europas höchstem Holzhochhaus bis hin zu Clusterwohnmodellen.
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Zum Hinhören, Lesen und Schauen
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Das Projekt „Wohnraum, der nicht die Welt kostet“ untersucht, wie sozial gerechter und ökologischer Wohnraum innerhalb planetarer Grenzen möglich ist. Buro Happold, empirica, urbi_et und das Netzwerk Immovielien entwickelten dafür vier Zukunftsszenarien, darunter auch „Gemeinwohl statt Spekulation“. Spannende Analysen und Grafiken laden dazu ein, Wohnraumpolitik neu zu denken und zu diskutieren.
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Sind Sie engagiert in der Nachbarschaft oder Teil einer Initiative? Am 29. Mai lädt nebenan.de zum Tag der Nachbarschaft ein. Passend dazu unterstützt die nebenan.de Stiftung zahlreiche Projekte. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ werden Nachbarschaftsheld:innen mit je 1.000€ gefördert (Bewerbungsschluss: 31.05). Beim Wettbewerb Klimaschutz nebenan gibt es bis zu 1.000€ Förderung für gemeinschaftliche Klimaprojekte (Bewerbungsschluss: 14.06). Ab Mitte Juni startet außerdem die Bewerbungsphase für den Deutschen Nachbarschaftspreis, bei dem Initiativen mit bis zu 5.000€ unterstützt werden (Bewerbungsschluss 25. Juli). Zusätzlich vergibt startsocial Beratungsstipendien.
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Ab Juli 2026 fördert die Bundesregierung die Umnutzung leerstehender Gewerbeimmobilien zu Wohnraum. Gefördert wird der Umbau beheizter, bisher nicht wohnlich genutzter Gebäude(-teile). Voraussetzung ist die Schaffung von mindestens einer Wohneinheit. Dies wird unterstützt mit bis zu 30.000 € je Wohneinheit.
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Die Stadt Frankfurt unterstützt mit dem Förderprogramm „Frankfurt spart Strom“ gezielt einkommensschwache Haushalte, ihre Stromkosten dauerhaft zu senken. Haushalte mit einem Frankfurt-Pass oder anderen Sozialleistungen können energieintensive Haushaltsgeräte kostenlos gegen moderne, stromsparende Geräte austauschen.
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