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Aktuelles aus dem Netzwerk – Nr. 136, Juni 2026
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Liebe Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen,
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die hessischen Sommerferien nähern sich, die Temperaturen steigen und damit geht auch das Netzwerk im Juli in eine sommerliche Veranstaltungspause. Der Infoabend für Neuinteressierte setzt einmal aus und geht im August weiter. Währendessen bereitet das Team die Infobörse im September vor.
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Auch ist das Netzwerk derzeit viel unterwegs für neue Impulse, Inspiration und Vernetzung – an diesem Wochenende beispielsweise auf dem ZusammenLebenFestival – dem ersten Festival nur für gemeinschaftliches Wohnen. Daher finden Sie in diesem Newsletter auch einige externe Veranstaltungen, bei denen wir vor Ort sind und uns über Ihren Besuch freuen.
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Erfreulich ist auch die wachsende Anerkennung der architektonischen Qualität von Wohnprojekten, etwa beim Tag der Architektur oder der Langen Tafel der Baukultur. Gute Architektur ist weit mehr als eine ästhetische Hülle, sie schafft Begegnung, ermöglicht Gemeinschaft und erhöht die Lebensqualität. Wie eindrucksvoll dies gelingen kann, zeigen unter anderem unsere Mitgliedsprojekte sonara und Kolle. Sehen Sie selbst!
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Aus dem Netzwerk
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Wir starten mit den Vorbereitungen für die Jubiläums-Infobörse im September. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und über 30 Infostände. Initiativen und Organisationen können sich ab sofort für einen Stand anmelden. Den 26.09. sollten Sie sich schon jetzt vormerken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Auf unserem Marktplatz finden Sie regelmäßig neue Gesuche und Angebote rund um gemeinschaftliches Wohnen. Finden Sie Mitglieder für Ihr Wohnprojekt, entdecken Sie Ihren Platz im Wohnprojekt oder veröffentlichen Sie ein eigenes Inserat, um sich zu vernetzen. Zum Marktplatz
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Sind Sie auf der Suche nach einem
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Coworking Platz — ob Einzelplätze, Share Desks oder Team-Bereiche?
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Im Wohnprojekt Kolle in Frankfurt-Griesheim finden Sie einen Ort für Austausch, Zusammenarbeit und Gemeinschaft.
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Das inklusive Mehrgenerationen-Wohnprojekt „Wohnen am Klostergarten Ilbenstadt“ der Oekogeno SWH e.G. beteiligt sich gemeinsam mit dem Verein Kultur im Klostergarten Ilbenstadt an der bundesweiten Aktion Lange Tafel der Baukultur, bei der baukulturelles Engagement präsentiert und gewürdigt wird. Der Kutscherhof verbindet historischen Bestand des denkmal-geschützten Klosterensembles und ökologische Holz-Neubauten.
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Unsere kommenden Veranstaltungen
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Die Infoabende der Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen starten mit einer allgemeinen Einführung in das gemeinschaftliche Wohnen. Anschließend dreht sich diesmal alles um die Rechtsformen von Wohnprojekten.
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Der Wohnsalon ist ein lockerer Treff zum Kennenlernen von anderen Interessierten am gemeinschaftlichen Wohnen. Dieses Mal sehen wir uns draußen im Sommergarten der Goethe-Uni.
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Das Speed-Dating für Wohninitiativen und Interessierte ist ein vom Netzwerk angeleitetes Vernetzungstreffen, bei dem sich Gleichgesinnte zu Kerngruppen zusammenschließen und bestehende Initiativen oder Projekte neue Mitstreiter:innen finden können.
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Weitere Veranstaltungstipps
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Der Stadt | Land | Slam in Mainz stellt das Thema „Wohnen“ in den Fokus und diskutiert zentrale Fragen zu Wohnraum, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Das Netzwerk ist mit einem Beitrag dabei und gibt Einblicke in gemeinschaftliche Perspektiven auf die Zukunft des Wohnens.
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Am Tag der Architektur werden in Hessen ausgewählte Bauprojekte der Öffentlichkeit präsentiert. Zu den diesjährigen Beispielen von besonderer architektonischer Qualität zählen auch die gemeinschaftlichen Wohnprojekte sonara und Kolle: trotz anspruchsvoller Grundstücksbedingungen haben die beteiligten Architekturbüros hier mit viel Ideenreichtum besondere Wohnorte mit durchdachten Gemeinschaftsflächen und einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen.
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Der als Bildungsurlaub anerkannte Kurs beschäftigt sich mit gemeinschaftlichen Wohn- und Lebensformen als Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Heraus-forderungen. Das Netzwerk gibt an einem Tag Einblicke in gemeinschaftliche Wohnprojekte und deren Potenziale für ein solidarisches Miteinander.
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Die Frankfurt University of Applied Sciences lädt im Rahmen der Reihe „Städtebau Perspektiven“ zu einem Vortrag ein. Zu Gast ist die Architektin Anna Heilgemeir (coopdisco, Berlin), die anhand konkreter Beispiele aufzeigt, wie alternative Eigentums- und Planungsmodelle neue Formen des städtischen Zusammenlebens ermöglichen und welche Rolle Architektur als gesellschaftliche Praxis dabei spielt.
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Der Verein Hilfe im Nordend lädt einmal im Monat zu einem kostenfreien Kinoabend in die Lutherkirche ein. Im Juli wird ein Film gezeigt, der auf humorvolle Weise den Generationenkonflikt zwischen ehemaligen 68ern und leistungsorientierten Studierenden nachzeichnet. Anschließend findet eine Gesprächsrunde über das Wohnen zwischen Jung und Alt mit dem Netzwerk als Gast statt. Mehr erfahren
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Kultur am Mainufer: Die Sommerwerft verwandelt das Ufer erneut in einen offenen Ort für Theater, Musik, Tanz und Performance und schafft einen vielfältigen Raum für Begegnung und Austausch. Auch das Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen e.V. ist wieder dabei – mit einem Infostand auf dem FLOWmarkt.
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Zum Hinhören, Lesen und Schauen
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Auch in Wohnprojekten bleiben Konflikte nicht aus. Mit diesem Thema beschäftigt sich die neue Folge des Podcasts „Wohnprojekte im Gespräch“. In der Episode „Freud und Leid zwischen Alt und Jung – Konflikte in Wohnprojekten“ spricht Gastgeber Tom Voss mit der Diplom-Psychologin, Beraterin und Coach Angelika Topp über typische Konfliktfelder, Erwartungen an das gemeinschaftliche Wohnen sowie Lösungsansätze aus ihrer langjährigen Praxiserfahrung.
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Die „lebendig altern WG“ in der Möckernkiez-Genossenschaft macht vor, wie ein selbstbestimmtes und gemeinschaftliches Leben im Alter gelingen kann. Der Film von Christa Donner porträtiert sieben Bewohner:innen der Clusterwohnung und erzählt auf berührende und authentische Weise von ihren Erfahrungen mit dem gemeinsamen Wohnen.
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„Wie wollen wir im Alter leben? Selbstbestimmt, gut versorgt, nicht einsam, auf keinen Fall in einem Heim. Wir können nicht verhindern, dass wir älter werden, doch wir können verhindern, dass wir uns dabei langweilen.“ (Minute 26:22)
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Die Sendung mit der Maus besucht den innovativen Genossenschaftsbau San Riemo in München. Der Beitrag zeigt anschaulich, wie gemeinschaftlich genutzte Räume und flexible Wohngrundrisse das Zusammenleben bereichern können. Auch für Erwachsene absolut sehenswert.
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Wenn sich Lebenssituationen verändern – etwa durch den Auszug der Kinder oder das Älterwerden – wird das klassische Eigenheim den Wohnbedürfnissen oft nicht mehr gerecht. Die Website „Mehr Leben im Eigenheim“ des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg zeigt Möglichkeiten zur Weiterentwicklung hin zu mehr gemeinschaftlicher Nutzung und bietet praktische Ansätze für Umbau und Sanierung.
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