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Aktuelles aus dem Netzwerk - Nr. 48, Februar 2018

 

Liebe Netzwerkerinnen und Netzwerker,
liebe Wohnprojekt-Interessierte,
sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Deutsche Architekturmuseum (DAM) verleiht dem gemeinschaftlichen Wohnprojekt wagnisART in München den DAM Preis 2018. Das Umweltministerium des Landes Hessen verankert in seinem Masterplan Wohnen die Förderung von Genossenschaftsgründungen. Das Frankfurter Planungsdezernat veranstaltet eine Wohnkonferenz "Vielfalt im Wohnungsbau". Für das neue Quartier Hilgenfeld am Frankfurter Berg laufen die Vorbereitungen fürs Konzeptverfahren an.
Diesen Schwung ins neue Jahr nehmen wir gern auf und empfehlen Ihnen ein paar interessante Veranstaltungen.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und beim Planen Ihres Wohnprojekts!

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Wohnprojekt aus München erhält DAM Preis 2018

Das gemeinschaftliche Wohnprojekt von wagnisART eG aus München erhält den diesjährigen DAM Preis für Architektur in Deutschland. Aus 100 Neubauten wählte die Jury das Projekt der Architekt/innen ARGE BOGEVISCHS BUERO UND SHAG SCHINDLER HABLE ARCHITEKTEN aus. Bis zum 6. Mai sind im DAM die besten 25 Neubauten, Sanierungen und Umbauten unterschiedlicher Nutzungen ausgestellt.

http://dam-online.de/portal/de/Ausstellungen/Start/0/0/89828/mod891-details1/1594.aspx
http://www.dam-preis.de/de/
http://www.wagnis.org/wagnis/wohnprojekte/wagnisART.html

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Veranstaltungen:

Für Interessierte am Hilgenfeld - die bisherigen Gruppen stellen sich vor

Für Interessierte am Gemeinschaftlichen Wohnen dürfte das nächste Treffen zum Neubaugebiet Hilgenfeld interessant werden: Im geplanten Quartier Hilgenfeld mit rund 850 Wohnungen im Stadtteil Frankfurter Berg werden 15 Prozent der Bruttogeschossfläche für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen vorgesehen. Das Konzeptverfahren startet voraussichtlich noch in diesem Jahr. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Gruppen aufzubauen und Konzepte zu schmieden.

Am 7. Februar um 19 Uhr stellen sich die bisherigen Gruppen in der Adickesallee 67/69 vor. Mehr...

Themenabend im Februar: Wie funktioniert die Wohnungsbauförderung?

Beim Themenabend am 21. Februar 2018 haben wir Ilona Schäfer, die Sachgebietsleiterin der Wohnungsbauförderung aus dem Stadtplanungsamt zu Gast.

Sie stellt uns die neuen Förderrichtlinien der Stadt Frankfurt vor und diskutiert mit uns, unter welchen Bedingungen Wohninitiativen für ihre Projekte Anträge auf geförderten Wohnungsbau stellen können. Mehr...

VHS-Kurs "Gemeinschaftlich Wohnen für Einsteiger/innen"

Im aktuellen Volkshochschulprogramm findet man ein empfehlenswertes Kursangebot: "Gemeinschaftliches Wohnen für Einsteiger/innen" Dies enthält einen Informationsabend für Neugierige und zwei Seminartage, in denen das Handwerkszeug vermittelt wird und Wohnprojekte besucht werden - ab 2. März unter der Leitung von Helene Rettenbach.

Die genaue Beschreibung des Kurses, Anmeldemodalitäten, Kosten usw. findet man im aktuellen VHS-Programm. Zur Datei geht es hier...

Wohnkonferenz: Mehr Vielfalt im Wohnungsbau

Sehr zu empfehlen: Das Frankfurer Planungsdezernat veranstaltet am Donnerstag, den 15. März 2018 zusammen mit hr_iNFO eine Wohnkonferenz mit hochkarätigen und für unser Thema sehr interessanten Referent/innen wie Dr. Niklas Maak aus Berlin und Staatsrat Matthias Kock aus Hamburg.

Aus der Einladung: "Frankfurt wächst – Frankfurt baut – Wie kann dieses Stadtwachstum zeitgemäß und experimentierfreudig erfolgen?… Mehr...

Termin der 12. Informationsbörse 2018 vormerken

Am Samstag, den 20. Oktober 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr findet die 12. Informationsbörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen statt. Auch dieses Jahr wird sie vom Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main und dem Netzwerk gemeinsam veranstaltet.

Bitte den Termin schon mal vormerken. Details zum Programm folgen später.

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Neue Veröffentlichung:

Orientierungshilfe für Neuere Wohn- und Lebensformen im Alter in Frankfurt

"gemeinsam statt einsam" heißt eine aktuelle Veröffentlichung von Angela Fuhrmann, die Wege zur Umsetzung von neuen Wohn- und Pflegeformen in Frankfurt und Umgebung aufzeigt.

Diese Orientierungshilfe soll für engagierte und interessierte Einzelpersonen sowie für (angehende) Wohngruppen nützlich sein bei der Suche nach Unterstützungs- oder Serviceangeboten für Ältere, Beratungswünschen zu gemeinschaftlichen Wohnformen, Klärungsbedarf zum Thema Vorsorge und Absicherung uvm. Mehr...

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Webstoff:

Masterplan Wohnen des Hessischen Umweltministeriums verspricht die Förderung von gemeinschaftlichem und genossenschaftlichem Wohnen

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in seinem jüngst herausgegebenen Masterplan Wohnen in Hessen die Ziele, Schwerpunkte und Maßnahmen der hessischen Wohnungspolitik definiert.

Nach vielen Jahren des lassez-faire gibt es erstmals wieder verbindliche Aussagen zu einer inhaltlichen Gestaltung der Wohnungspolitik. Erfreulicherweise wurden darin auch die Anregungen zur Unterstützung von gemeinschaftlichem und genossenschaftlichem Wohnen aufgenommen, damit es künftig auch in Hessen mehr bürgerschaftlich organisierte Wohnformen mit kalkulierbaren, beständigen Wohnkosten gibt.

Den Masterplan Wohnen kann man hier herunterladen: 
https://umwelt.hessen.de/sites/default/files/media/hmuelv/hmklv_masterplan_wohnen_2610_es.pdf

Checklisten

Das bundesweit tätige Netzwerk Neue Nachbarschaft der Montag Stiftung hat eine sehr gute Sammlung an Arbeitshilfen zu Finanzen, Kommunikation, Bauen, Projektmanagement, Rechtsformen und Teamentwicklung zusammengetragen, die alle Wohninitiativen und Projekte im Bau interessieren dürften.

Die Vorlagen, Musterverträge und Checklisten sind frei verfügbar... Mehr...

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In eigener Sache:

Neue Mitarbeiterin in der Koordinationsstelle

Mit Unterstützung des Amtes für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main konnte das Netzwerk Frankfurt eine neue halbe Stelle ausschreiben.

Seit 1.1.2018 arbeitet Elke Keller in der Koordinations- und Beratungsstelle als Assistenz der Geschäftsleitung. Sie ist Politikwissenschaftlerin (B.A.) und Ethnologin (M.A.) und war zuvor seit 2013 per Minijob im Netzwerk tätig.

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Aktuelle Meldungen und Termine finden Sie regelmäßig auf der Website des Netzwerks:
www.gemeinschaftliches-wohnen.de

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