Genossenschaftsförderung läuft endlich wieder

Viele haben seit Ende letzten Jahres darauf gewartet, nun ist es endlich soweit: Die Förderung für genossenschaftliches Wohnen kann seit dem 20. Februar wieder beantragt werden.

Der Bund unterstützt mit dem Förderprogramm Privatpersonen beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen mit zinsgünstigen Darlehen - sowohl bei einer Neugründung, als auch bei der Beteiligung an einer bestehenden Wohnungsgenossenschaft. Das Programm wurde um sechs Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr aufgestockt und liegt für 2024 bei 15 Millionen Euro.

Es können Kredite bis zu 100.000 Euro aufgenommen werden. Zum Start liegt der Zinssatz bei 2 - 2,5 %, je nach Laufzeit. Der Tilgungszuschuss liegt bei 7,5 %.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die erworbenen Genossenschaftsanteile für die Selbstnutzung der Genossenschaftswohnung verwendet werden.

Hier finden Sie das Merkblatt Kredit 134 der KfW.

Bau-Förderprogramme des Bundes sind wieder verfügbar

Nach einem Stopp des Programms Ende letzten Jahres soll es für bestimmte Bauvorhaben oder den Hauskauf wieder staatliche Förderung der KfW-Bank geben. Ab heute, dem 20.02.2024, können die Anträge gestellt werden. Es stehen in 2024 insgesamt 762 Millionen Euro zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der Förderung steht ein Programm für besonders klimafreundliche Neubauten.  Die Unterstützung gibt es für den Neubau oder den Erstkauf eines Wohngebäudes (Effizienzhaus-Stufe 40) bis zu ein Jahr nach der Fertigstellung.

Der maximale Kreditbetrag kann von 100.000 Euro auf 150.000 Euro je Wohneinheit steigen, wenn die Immobilie die Stufe Klimafreundliches Wohngebäude mit „Qualitäts­siegel Nachhaltiges Gebäude" (QNG) erfüllt.

Das Angebot des günstigen Kredits richtet sich auch an Genossenschaften.
Darüberhinaus wurde das Programm zur Förderungen genossenschaftlichen Wohnens neu aufgelegt und aufgestockt - hier finden Sie weitere Informationen.

Auch die Zuschüsse für den altersgerechten Umbau von Wohnungen können wieder beantragt werden.

Ausstellung: Heilige Räume. Neue Konzepte

Mit dem Thema "Heilige Räume. Neue Konzepte" befasst sich eine Ausstellung im Haus am Dom von Mittwoch, 3. April bis Freitag, 17. Mai 2024. Die Ausstellung fragt danach, wie die geweihten Räume neu und anders belebt werden können.

Gemeinsam mit der Stadtkirche Frankfurt und der Katholischen Akademie im Haus am Dom hat das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen Beispiele für konkrete Veränderungen und neue Nutzungen zusammengetragen und aufbereitet, bei denen es um gemeinwohlorientierte Umnutzungen und gemeinschaftliches Wohnen in ehemals kirchlichen Liegenschaften geht.

Die Ausstellung können Sie täglich von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr besuchen.

Im Rahmen der Ausstellung finden im Haus am Dom Begleitveranstaltungen statt. Die Termine können Sie hier finden: Gemeinschaftliches Wohnen und Kirche, sowie bei unseren Veranstaltungsankündigungen.

Ort: Haus am Dom, 1. bis 4. Etage, Domplatz 3, Frankfurt am Main

Förderprogramm "transform_D" für die Gestaltung des Wandels

Mit dem Förderprogramm transform_D will die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt Engagierte dabei unterstützen, den Wandel aktiv zu gestalten: durch Förderung, Vernetzung, Beratung und Bildung. Bewerben können sich innovative Vorhaben des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts, die sich mit den Herausforderungen des digitalen Wandels, der ökologischen Transformation oder beim gesellschaftlichen Zusammenhalt befassen wollen.

Anträge können bis zum 21. März gestellt werden, die Projektumsetzung soll im Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 31. Dezember 2025 erfolgen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm, die Förderrichtlinie und den Förderleitfaden.

Preis für offenherzige Weitergabe

Bis zum 30. April können sich gemeinnützige Organisationen bewerben, die ein konkretes soziales Projekt offenherzig weitergeben wollen.

Viele tolle Ansätze und Ideen für mehr gesellschaftliche Teilhabe sind oft nur lokal bekannt. Die Idee hinter dem Preis ist, dass tolle Ideen und Lösungen zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe offenherzig weitergegeben werden, sodass erfolgreiche Konzepte sich verbreiten und Teilhabe irgendwann ganz einfach und selbstverständlich wird.

Der Preis für offenherzige Weitergabe ist eine Initiative von WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen e.V., der Stiftung Bürgermut und Ashoka mit Unterstützung durch aid FIVE.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung.

Gemeinschaftliches Wohnen in bewegten und bewegenden Bildern

In den letzten Monaten wurden in verschiedenen Formaten und Sendern Fernsehbeiträge über gemeinschaftliche Wohnprojekte ausgestrahlt, unter anderem auch mit Beiträgen aus unseren Mitgliedsprojekten.

Wir haben hier eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengestellt.
Schauen Sie gerne einmal in den ein oder anderen Fernsehbeitrag rein.

Bezahlbares Wohnen – Erfolgsmodell Genossenschaft?

Singles und Familien, Rentner und Menschen mit Beeinträchtigung: 80 Erwachsene und 40 Kinder leben jetzt zusammen in einem Mehrgenerationen-Wohnhaus im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Sie haben sich in einer Genossenschaft organisiert und schaffen so bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Und sie ergänzen einander wie Rudi, der alle technischen Probleme löst, Angelika und Andreas, die ein Theaterprojekt gründen und Stefan, der das Leben in einer Familien-WG ausprobiert. Genossenschaftliches Wohnen ist ein Trend als Antwort auf die Frage: Wie wollen wir wohnen? Was können wir tun, um selbstbestimmt in der Stadt zu leben? Wie gestalten wir eine Gemeinschaft, wenn auch Kultur und ökologische Aspekte eine Rolle spielen sollen? Der Film bietet Innenansichten aus einem der größten genossenschaftlichen Wohnprojekte Frankfurts, dem Projekt BeTrift der Wohngeno eG

Ausgestrahlt am 18.09.2023 in erlebnis hessen des hr-fernsehen, Video verfügbar bis 11.09.2025

 

Nicht Mieten, nicht kaufen – was neue Wohnmodelle bringen

Mieterparadies Deutschland? Schon lange nicht mehr! Die Mieten sind auf einem Rekordniveau und die hohen Zinsen kündigen bereits den nächsten Preisschock an. Auch der Immobilienkauf ist für viele unerreichbar. Doch es gibt eine Alternative zum Mieten und Kaufen! Gemeinschaftliche Wohnprojekte wie Genossenschaften und Mietshäusersyndikate entziehen dem freien Markt Immobilien und bieten günstigeren Wohnraum. Wie funktionieren diese Modelle?

Ausgestrahlt am 06.09.2023 in mex des hr-fernsehen, Video verfügbar bis 05.09.2025

 

Raus aus der Einsamkeit

Hohe Mieten, Klimawandel und wachsende Einsamkeit – gleich auf drei Krisen unserer Zeit will das Leben in großen Gemeinschaften eine Antwort bieten. Statt zu vereinzeln, schließen sich Menschen zu Wohnprojekten zusammen, in denen man solidarisch, nachhaltig und in Selbstverwaltung gemeinsam leben will. Das bietet viele Chancen, ist aber für viele auch eine Herausforderung.

Ausgestrahlt am 14.01.2024 in Dokumentation und Reportage des rbb Fernsehen, Video verfügbar bis 14.01.2025

 

Wohnen ab 60 - Wo leben im Alter?

Wohnen ist im Alter mit Herausforderungen verbunden. Wie vermeidet man Einsamkeit, wenn man keine Kolleg:innen mehr hat und die Kinder ausgezogen sind? Was tun, wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt oder das Geld nicht mehr für die bisherige Wohnung reicht? Karin Stütz und Gereon Niekamp, beide bald im Ruhestand, besuchen Wohnprojekte für Ältere.

Ausgestrahlt am 01.03.2023 in betrifft: ... im SWR, Video verfügbar bis 28.02.2025

Neu im Team: Beate Steinbach

Mit dem Jahresstart verstärkt Beate Steinbach unser Team. Als geschäftsführende Leitung des Netzwerks übernimmt sie den Schwerpunkt der Koordinations- und Beratungsstelle für die Stadt Frankfurt. Das Netzwerk reagiert mit der neuen Doppelspitze auf die in den letzten Jahren stetig gewachsenen Aufgaben und Herausforderungen. Birgit Kasper leitet weiterhin schwerpunktmäßig die Landesberatungsstelle und weitere neue Projekte.
Der Vorstand des Netzwerks Frankfurt und das Team in der Geschäftsstelle freuen sich in neuer Formation sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und Euch allen.

Neuerscheinung: Zukunft statt Leerstand

Ganz frisch erschienen ist die Broschüre "Zukunft statt Leerstand – Gebäude nach Konzept veräußern. Ein Leitfaden für kleinere Kommunen".

Der Leitfaden gibt praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten, ungenutzte Bestandsgebäude in suburbanen und ländlichen Räumen nicht nach Höchstpreis zu veräußern, sondern mit Fokus auf das beste gemeinwohlorientierte Konzept für den Ort.

Dieses handliche Heft richtet sich vor allem an Kommunalvertreter:innen kleinerer Gemeinden, die gewillt sind, mit frischen Ideen eine gemeinwohlorientierte Stadt- und Regionalentwicklung als neuen Standard in ihren Kommunen auf den Weg zu bringen und einen Kulturwandel innerhalb der Verwaltung und nach außen in die Region anzuregen.

Die Broschüre ist ein Kooperationsprojekt der beim Netzwerk angesiedelten Landesberatungsstelle Hessen mit dem Netzwerk Zukunftsorte (Projektkoordination), der Dezentrale Sachsen, dem FORUM gemeinschaftliches Wohnen und der Montag Stiftung Urbane Räume.

Zur Broschüre

Neujahrsempfang auf der sonara-Baustelle

Die Genossenschaft sonara, die in Höchst in der Bolongarostraße ihr gemeinschaftliches Wohnprojekt baut, hat zum Anstoßen auf das neue Jahr eingeladen. Bei Feuerschalenwärme und in netter Gesellschaft wurde der fertiggestellte Kellerboden mit warmen Getränken und Worten begossen.

Wir gratulieren herzlich zu diesem Abschnitt und wünschen weiterhin bestes Gelingen.

Podcast mit der Landesberatungsstelle

Im Podcast H1.12 Architekturgespräche der Hochschule Mainz tauschten sich Afra Höck vom Netzwerk Frankfurt und der Landesberatungsstelle Hessen und Gerrit Gaidosch von der Landerberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz aus über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Beratungsstellen. Sie thematisierten die verschiedenen Bedarfe gesellschaftlicher Gruppen bezüglich gemeinschaftlichen Wohnens bis hin zum Wohnen im Alter.

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