Ausstellung: Heilige Räume. Neue Konzepte

Eine neue Ausstellung im Haus am Dom eröffnete am Montag, 8. April 2024, mit Vernissage und Podiumsdiskussion die spannende Debatte zur Umnutzung von Kirchenliegenschaften und lädt zum Ausstellungsbesuch ein.

Mit dem Titel „Heilige Räume – Neue Konzepte“ begeben sich die katholische Stadtkirche, die Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom und das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen gemeinsam auf den Weg, die Debatte um neue Nutzungen für Kirchenimmobilien mitzugestalten.

Die Ausstellung liefert konkrete Beispiele und unterschiedliche Ansätze, wie Liegenschaften der Kirche von Gemeindehaus bis hin zu Kirchen selbst neuen, sozialen und gemeinschaftlichen Nutzungen zugeführt werden können. Dazu gibt es Beispiele für konkrete Veränderungen und neue Nutzungen, unter anderem für soziale Zwecke. In Kooperation mit dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen ist die Ausstellung um vier weitere Beispiele ergänzt worden, bei denen es um gemeinschaftliches Wohnen geht.

Die Ausstellung können Sie von Mittwoch, 3. April bis Freitag, 17. Mai 2024 täglich von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr besuchen.

Im Rahmen der Ausstellung finden im Haus am Dom Begleitveranstaltungen statt. Die Termine können Sie hier finden: Gemeinschaftliches Wohnen und Kirche, sowie bei unseren Veranstaltungsankündigungen, oder Sie laden sich den Veranstaltungsflyer oder die Pressemitteilung herunter.

Einen Artikel der Frankfurt Rundschau über die Ausstellung können Sie hier nachlesen.

Ort: Haus am Dom, 1. bis 4. Etage, Domplatz 3, Frankfurt am Main

Wettbewerbsankündigung: GFB-Zukunftspreis

Wie kann der Wohnungs- und Städtebau in und für die Partnerkommunen des Großen Frankfurter Bogens (GFB) weitergedacht werden? Beispielgebende, inspirierende und kreative Ideen, die hierzu zu Antworten beitragen, können sich bis zum 1. Juni 2024 für die zweite Wettbewerbsrunde des GFB-Zukunftspreises bewerben. Von Wohnungsbaugesellschaften bis Vereinen oder Hochschulen sind alle zur Teilnahme eingeladen.

Alle Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahmen finden Sie hier.

Jetzt bewerben für den „Deutschen Pflegeinnovationspreis“

„Zukunftssichere Lösungen für die Generation Babyboomer“ – darum geht es beim „Deutschen Pflegeinnovationspreis der Sparkassen-Finanzgruppe 2024“. Bis Ende April werden Vorreiter gesucht, die bereits heute Wege entwickeln, wie sich der absehbare Pflegebedarf der „Generation der Vielen“ gestalten lässt. Auf das Gewinner-Team warten 10.000 Euro Preisgeld.
Stifter sind die Sparkassen-Finanzgruppe und die Union Krankenversicherung (UKV). Sie loben die Würdigung für zukunftsweisende Projekte rund ums Wohnen und die Versorgung im Alter bereits zum achten Mal aus.
Herzlich zur Teilnahme eingeladen sind soziale Träger, Kommunen, Institutionen und Initiativen, die gemeinschaftliche Wohnformen, alternative Unterstützungsmöglichkeiten und neue Pflegeangebote erproben. Beispiele hierfür sind Wohnprojekte, die Pflegebedürftigkeit mitdenken, Seniorengenossenschaften oder Unterstützungsnetzwerke für Ältere vor Ort.

Alle Details und Online-Bewerbung unter www.ukv.de/pflegepreis

Förderaufruf für das Modellprogramm AGIL - Altersgerecht, gemeinschaftlich und inklusiv leben

Das Bundesseniorenministerium (BMFSFJ) fördert innovative und modellhafte Projekte für altersgerechtes und inklusives Wohnen. Teilnahmeberechtigt am Modellprogramm AGIL sind Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, freie Initiativen und Baugruppen, Vereine, Stiftungen und andere gemeinwohlorientierte Organisationen. Bewerbungen sind bis 30. April 2024 bei der Regiestelle des Programms, der Bundesvereinigung FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., möglich.

Damit Menschen auch im Alter und bei Pflege, Assistenz und Unterstützungsbedarf gut eingebunden im vertrauten Wohnumfeld leben können, müssen bezahlbare und bedarfsgerechte Wohnangebote verfügbar sein. Auch die Bedeutung lebendiger, verlässlicher Nachbarschaften nimmt, angesichts eines wachsenden Anteils an älteren Menschen ohne familiäre Unterstützung, immer weiter zu. Verbindliche Gemeinschaften wie sie in Projekten Gemeinschaftlichen Wohnens gebildet und gepflegt werden, sind eine Chance aktuellen Herausforderungen der Selbst-, Für- und Daseinsvorsorge zu begegnen.

Im Rahmen von AGIL werden bundesweit innovative und modellhafte Projekte gefördert, die altersgerechte, gemeinschaftliche und inklusive Wohnformen realisieren möchten. Ziel des Modellprogramms ist es, beispielgebende Praxisprojekte zu fördern, die ein inklusives, vielfältiges und altersgerechtes Wohnen mit Elementen gemeinschaftlichen Wohnens und einer gelingenden Nachbarschaft zu verbinden. Schwerpunkte des Programms sind Gemeinschaftliches Wohnen plus, Gemeinschaft fördern - Orte für Begegnung, Teilhabe und lebendige Nachbarschaften, sowie Technik und Barrierefreiheit im Alltag.

Zur Ausschreibung und zum Aufruf des BMFSFJ

 

Genossenschaftsförderung läuft endlich wieder

Viele haben seit Ende letzten Jahres darauf gewartet, nun ist es endlich soweit: Die Förderung für genossenschaftliches Wohnen kann seit dem 20. Februar wieder beantragt werden.

Der Bund unterstützt mit dem Förderprogramm Privatpersonen beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen mit zinsgünstigen Darlehen - sowohl bei einer Neugründung, als auch bei der Beteiligung an einer bestehenden Wohnungsgenossenschaft. Das Programm wurde um sechs Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr aufgestockt und liegt für 2024 bei 15 Millionen Euro.

Es können Kredite bis zu 100.000 Euro aufgenommen werden. Zum Start liegt der Zinssatz bei 2 - 2,5 %, je nach Laufzeit. Der Tilgungszuschuss liegt bei 7,5 %.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die erworbenen Genossenschaftsanteile für die Selbstnutzung der Genossenschaftswohnung verwendet werden.

Hier finden Sie das Merkblatt Kredit 134 der KfW.

Bau-Förderprogramme des Bundes sind wieder verfügbar

Nach einem Stopp des Programms Ende letzten Jahres soll es für bestimmte Bauvorhaben oder den Hauskauf wieder staatliche Förderung der KfW-Bank geben. Ab heute, dem 20.02.2024, können die Anträge gestellt werden. Es stehen in 2024 insgesamt 762 Millionen Euro zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der Förderung steht ein Programm für besonders klimafreundliche Neubauten.  Die Unterstützung gibt es für den Neubau oder den Erstkauf eines Wohngebäudes (Effizienzhaus-Stufe 40) bis zu ein Jahr nach der Fertigstellung.

Der maximale Kreditbetrag kann von 100.000 Euro auf 150.000 Euro je Wohneinheit steigen, wenn die Immobilie die Stufe Klimafreundliches Wohngebäude mit „Qualitäts­siegel Nachhaltiges Gebäude" (QNG) erfüllt.

Das Angebot des günstigen Kredits richtet sich auch an Genossenschaften.
Darüberhinaus wurde das Programm zur Förderungen genossenschaftlichen Wohnens neu aufgelegt und aufgestockt - hier finden Sie weitere Informationen.

Auch die Zuschüsse für den altersgerechten Umbau von Wohnungen können wieder beantragt werden.

Förderprogramm "transform_D" für die Gestaltung des Wandels

Mit dem Förderprogramm transform_D will die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt Engagierte dabei unterstützen, den Wandel aktiv zu gestalten: durch Förderung, Vernetzung, Beratung und Bildung. Bewerben können sich innovative Vorhaben des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts, die sich mit den Herausforderungen des digitalen Wandels, der ökologischen Transformation oder beim gesellschaftlichen Zusammenhalt befassen wollen.

Anträge können bis zum 21. März gestellt werden, die Projektumsetzung soll im Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 31. Dezember 2025 erfolgen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm, die Förderrichtlinie und den Förderleitfaden.

Preis für offenherzige Weitergabe

Bis zum 30. April können sich gemeinnützige Organisationen bewerben, die ein konkretes soziales Projekt offenherzig weitergeben wollen.

Viele tolle Ansätze und Ideen für mehr gesellschaftliche Teilhabe sind oft nur lokal bekannt. Die Idee hinter dem Preis ist, dass tolle Ideen und Lösungen zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe offenherzig weitergegeben werden, sodass erfolgreiche Konzepte sich verbreiten und Teilhabe irgendwann ganz einfach und selbstverständlich wird.

Der Preis für offenherzige Weitergabe ist eine Initiative von WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen e.V., der Stiftung Bürgermut und Ashoka mit Unterstützung durch aid FIVE.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung.

Gemeinschaftliches Wohnen in bewegten und bewegenden Bildern

In den letzten Monaten wurden in verschiedenen Formaten und Sendern Fernsehbeiträge über gemeinschaftliche Wohnprojekte ausgestrahlt, unter anderem auch mit Beiträgen aus unseren Mitgliedsprojekten.

Wir haben hier eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengestellt.
Schauen Sie gerne einmal in den ein oder anderen Fernsehbeitrag rein.

Bezahlbares Wohnen – Erfolgsmodell Genossenschaft?

Singles und Familien, Rentner und Menschen mit Beeinträchtigung: 80 Erwachsene und 40 Kinder leben jetzt zusammen in einem Mehrgenerationen-Wohnhaus im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Sie haben sich in einer Genossenschaft organisiert und schaffen so bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Und sie ergänzen einander wie Rudi, der alle technischen Probleme löst, Angelika und Andreas, die ein Theaterprojekt gründen und Stefan, der das Leben in einer Familien-WG ausprobiert. Genossenschaftliches Wohnen ist ein Trend als Antwort auf die Frage: Wie wollen wir wohnen? Was können wir tun, um selbstbestimmt in der Stadt zu leben? Wie gestalten wir eine Gemeinschaft, wenn auch Kultur und ökologische Aspekte eine Rolle spielen sollen? Der Film bietet Innenansichten aus einem der größten genossenschaftlichen Wohnprojekte Frankfurts, dem Projekt BeTrift der Wohngeno eG

Ausgestrahlt am 18.09.2023 in erlebnis hessen des hr-fernsehen, Video verfügbar bis 11.09.2025

 

Nicht Mieten, nicht kaufen – was neue Wohnmodelle bringen

Mieterparadies Deutschland? Schon lange nicht mehr! Die Mieten sind auf einem Rekordniveau und die hohen Zinsen kündigen bereits den nächsten Preisschock an. Auch der Immobilienkauf ist für viele unerreichbar. Doch es gibt eine Alternative zum Mieten und Kaufen! Gemeinschaftliche Wohnprojekte wie Genossenschaften und Mietshäusersyndikate entziehen dem freien Markt Immobilien und bieten günstigeren Wohnraum. Wie funktionieren diese Modelle?

Ausgestrahlt am 06.09.2023 in mex des hr-fernsehen, Video verfügbar bis 05.09.2025

 

Raus aus der Einsamkeit

Hohe Mieten, Klimawandel und wachsende Einsamkeit – gleich auf drei Krisen unserer Zeit will das Leben in großen Gemeinschaften eine Antwort bieten. Statt zu vereinzeln, schließen sich Menschen zu Wohnprojekten zusammen, in denen man solidarisch, nachhaltig und in Selbstverwaltung gemeinsam leben will. Das bietet viele Chancen, ist aber für viele auch eine Herausforderung.

Ausgestrahlt am 14.01.2024 in Dokumentation und Reportage des rbb Fernsehen, Video verfügbar bis 14.01.2025

 

Wohnen ab 60 - Wo leben im Alter?

Wohnen ist im Alter mit Herausforderungen verbunden. Wie vermeidet man Einsamkeit, wenn man keine Kolleg:innen mehr hat und die Kinder ausgezogen sind? Was tun, wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt oder das Geld nicht mehr für die bisherige Wohnung reicht? Karin Stütz und Gereon Niekamp, beide bald im Ruhestand, besuchen Wohnprojekte für Ältere.

Ausgestrahlt am 01.03.2023 in betrifft: ... im SWR, Video verfügbar bis 28.02.2025

Neu im Team: Beate Steinbach

Mit dem Jahresstart verstärkt Beate Steinbach unser Team. Als geschäftsführende Leitung des Netzwerks übernimmt sie den Schwerpunkt der Koordinations- und Beratungsstelle für die Stadt Frankfurt. Das Netzwerk reagiert mit der neuen Doppelspitze auf die in den letzten Jahren stetig gewachsenen Aufgaben und Herausforderungen. Birgit Kasper leitet weiterhin schwerpunktmäßig die Landesberatungsstelle und weitere neue Projekte.
Der Vorstand des Netzwerks Frankfurt und das Team in der Geschäftsstelle freuen sich in neuer Formation sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und Euch allen.