Die Landesberatungsstelle auf Sendung in Deutschlandfunkkultur

Am 26. November 2022 war Afra Höck, als Leiterin der Landesberatungsstelle, zu Gast im Gespräch bei Deutschlandfunkkultur.

Die Sendung „Wie wollen wir wohnen? Alternative Projekte für Jung und Alt" zeigte erneut, wie sehr das Thema mehr und mehr Menschen in ganz Deutschland beschäftigt.
Interessierte Hörerinnen und Hörer stellten Fragen, wie: was mache ich, wenn ich nicht viel Eigenkapital habe? Wie suche ich die passenden Mitstreiter:innen für ein solches Projekt aus?
Die Landesberatungsstelle berät Interessierte bei diesen Fragen auch auf monatlichen Infoveranstaltungen. Außerdem können sich Kommunen und regionale Netzwerke an die Landesberatungsstelle wenden.

Der Journalist Lennart Herberhold war ebenfalls zu Gast. In seinem Buch „Zusammen! Wie Deutschland neues Wohnen ausprobiert" schreibt er über alternative Wohnformen. Er ist der Meinung: „Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen ist ein Abenteuer, eine Lebensaufgabe."

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Stellenausschreibung geringfügige Beschäftigung/ studentische Hilfskraft

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. ist ein Zusammenschluss von Menschen und derzeit rund 100 Initiativen, die innovative Wohnformen realisieren wollen. Das Netzwerk hat dabei den Charakter einer Selbsthilfeorganisation. Es berät Interessierte, informiert Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft und bietet Fachleuten eine Plattform für den Informations-und Erfahrungsaustausch. Unter dem Dach des Vereins werden die Frankfurter Koordinations-und Beratungsstelle sowie die hessenweite Landesberatungsstelle betrieben. Des Weiteren ist das Netzwerk regional, landes-und bundesweit vernetzt und an verschiedenen (Forschungs-)Projekten beteiligt.

Für das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiter:in auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung (ca. 10 Stunden pro Woche, auf Basis des Mindestlohns)

Die Aufgaben der Stelle bestehen in der Unterstützung der einzelnen Projekte des Netzwerks nach Absprache mit der Geschäftsführung und den Projektleitungen und in enger Zusammenarbeit mit der Büroverwaltung. Wir suchen eine kommunikationsfähige Person, die mit einem agilen, jungen Team zusammenarbeiten möchte.

Ihre spezifischen Aufgaben

Formale Anforderungen

Wir bieten eine vorerst auf 1 Jahr befristete Stelle mit Perspektive auf Verlängerung bis zum Bewilligungszeitraum 15. März 2025 und einen inhaltlich abwechslungsreichen Arbeitsplatz. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail mit den erforderlichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf (ohne Foto), Zeugnisse u.ä.) bis zum 31.12.2022 an ed.nenhow-sehciltfahcsniemeg@repsak, für Rückfragen können Sie sich auch telefonisch melden (069-91 50 10 60).

Jetzt bewerben: Stadtfinder-Award „Nachbarschaften nachhaltig gestalten"

Der Stadtfinder-Award sucht und fördert Projekte junger Menschen, die sich im städtischen und ländlichen Raum für nachhaltige Alternativen und gemeinschaftliche Strukturen im Wohn- und Lebensumfeld einsetzen.

2017 initiierte der wohnbund e.V. mit dem Stadtfinder-Award ein Projekt, das das zivilgesellschaftliche Engagement junger Menschen in ehrenamtlichen Initiativen, Vereinen oder Social Startups, unterstützt. Zum einen finanziell und als Plattform zur Vervielfältigung dieser Ideen.

Als Trägerverein des dritten Stadtfinder-Awards, bringt das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. die Stadtfinder:innen-Suche 2023 nach Hessen. Gemeinsam mit den Projekt- und Förderpartner:innen werden 2023 – unter dem Motto „Nachbarschaften nachhaltig gestalten“ – neue Ideen zur Gestaltung von Wohnraum und nachbarschaftlichen Beziehung im Kontext der Nachhaltigkeit gesucht.

Um in Zukunftsfragen vor allem diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die mit den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit noch lange umgehen müssen, werden gezielt Projekte gesucht, die die Perspektiven junger Menschen in den Vordergrund stellen.

Bewerbt euch bis zum 20.04.2023! Die Suche hat bereits begonnen!

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FAKTOR WOHNEN Ausstellung live verfolgen

Am Samstag, den 5.11.2022 eröffnen wir die Ausstellung FAKTOR WOHNEN in Frankfurt.

Die Auftaktveranstaltung und weitere Podiumsdiskussionen können Sie live auf Youtube mitverfolgen:

Für die Veranstaltungen vor Ort sind noch einige Plätze frei, melden Sie sich an unter https://www.faktor-wohnen.de/veranstaltungen

 

Rückblick auf die 16. Frankfurter Infobörse für gemeinschaftliches Wohnen

Die Frankfurter Infobörse für gemeinschaftliches Wohnen fand Ende September zum 16. Mal statt. Als der jährliche Treffpunkt für alle Akteure rund um gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt und der Region war sie auch in diesem Jahr sehr gut besucht.

An über 30 Infoständen waren angehende Wohninitiativen, Wohnprojekte im Bau, Kooperationspartner und Fachleute vertreten und tauschten sich über eigene Erfahrungen und Visionen aus.

Für Neuinteressierte gab es am Nachmittag die Möglichkeit sich zu vernetzen und erste Schritte zum eigenen gemeinschaftlichen Wohnprojekt zu gehen.

Das Vormittagsprogramm auf der Bühne widmete sich den aktuellen Herausforderungen, die die gemeinschaftlichen Wohnprojekte im Bau besonders treffen. Ricarda Pätzold vom Deutschen Institut für Urbanistik untermauerte mit Erkenntnissen aus der Wissenschaft, warum Wohnprojekte dennoch mehr denn je eine zukunftsweisende Wohnform sind.

Anschließend schilderten Vertreterinnen und Vertreter von bereits realisierten Wohnprojekten anhand ihrer Entwicklung, warum sich so manche Hürde und ein Durchhalten lohnt. Etwas anderes als das Gemeinschaftsleben können sich viele Bewohner:innen kaum noch vorstellen.

Auch die Botschaft des Stadtplanungsdezernats an alle Projekte lautete: „Bereiten Sie sich trotzdem [trotz aller Hürden] vor auf Konzeptverfahren. Machen Sie weiter, planen Sie weiter und nutzen Sie auch diese unsichere Zeit, um Ihre gemeinschaftlichen Konzepte zu stärken.

Als Netzwerk nehmen wir das ebenfalls als Arbeitsauftrag mit, mutig weiterzumachen!

Das Bühnenprogramm wurde aufgezeichnet und kann auf unserem Youtube-Kanal nachgeschaut werden:

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Zur Präsentation von Ricarda Pätzold

Die Frankfurter Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen findet jährlich im September statt und ist eine Kooperation zwischen dem Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main und dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen.

Wohnrauminitiative Frankfurt gewinnt Konzeptverfahren für Teilfläche im Hilgenfeld

Seit Juli konnten sich gemeinschaftliche und genossenschaftliche Projekte für die erneut ausgeschriebene Teilfläche im Neubauquartier Hilgenfeld mit ihrem Konzept bewerben. Der Beirat aus Expertinnen und Experten zum Thema Bauen und Wohnen entschied sich nun einstimmig für das Wohnprojekt „ein Haus für Auszubildende“ der Wohnrauminitiative Frankfurt (WIF).

Von den voraussichtlich rund 850 Wohneinheiten, die am Hilgenfeld entstehen, wurden 15 Prozent für das gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnen vorgehalten. Auf dem Grundstück sollen circa 1300 Quadratmeter Bruttogrundfläche als Wohnprojekt realisiert werden. In direkter Nachbarschaft entstehen die vier weiteren gemeinschaftliche Wohnprojekte, was die Lage besonders interessant macht, da Synergien genutzt werden können.

Die WIF will bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende schaffen und mit den Konzepten des gemeinschaftlichen Wohnens realisieren. Damit ermöglichen sie den Wunsch der oft jungen Menschen, in Gemeinschaft mit Gestaltungsspielräumen zu leben, statt in überteuerten, möblierten Einzimmerapartments ohne soziale Anbindung.

Das Wohnprojekt wird in Zusammenarbeit mit der ABG Frankfurt Holding starten. Baubeginn soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 stattfinden.

Zur Pressemitteilung der Stadt Frankfurt am Main
Zur Website der Wohnrauminitiative (WIF)

Das Netzwerk begleitet und unterstützt die Wohnprojektgruppen insbesondere in der Anhandgabephase.

Zu vergangenen Ausschreibungen und kommenden Neubaugebieten

 

Frankfurter Wohnprojekt AdAptiv vom Land Hessen ausgezeichnet

Unser Netzwerk-Mitglied, das genossenschaftliche Wohnprojekt AdAptiv, ist vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit dem „Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau“ ausgezeichnet.  Das Motto der Preisverleihung lautete „Kreativer Umbau im Bestand“ und fand im Oberhof Bad Homburg/Ober-Erlenbach.

Am Donnerstag, 25.08.22, nahm die Projektgruppe einen 1. Preis für ihr Wohnprojekt „AdAptiv – Wohnen in der ehemaligen Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main/Bockenheim“ entgegen.

Das Ministerium zeichnet AdAptiv damit als eines von fünf Projekten in Hessen dafür aus, dass ein „Nichtwohngebäude“ für Wohnungszwecke umgenutzt werden soll und damit im Bestand neuer Wohnraum entsteht. Die ehemalige Akademie der Arbeit war bis 2019 als Seminar- und Forschungsgebäude genutzt worden.

Die Begründung der Jury für AdAptiv:

„Das Projekt ist ein mutiges Beispiel für ein am Gemeinsinn orientiertes Mehrgenerationenwohnprojekt in einem sehr hochpreisigen Umfeld. Es zeichnet sich durch unterschiedliche Wohnformen bei geringem privaten Wohnflächenkonsum, durch einen Anteil geförderten Wohnraums, dem innovativen Umbau des Akademiegebäudes und sein geplantes Mobilitätskonzept aus.“

Carsten Uhl vom Hessischen Wirtschaftsministerium hob in seiner Laudatio besonders das innovative Nutzungskonzept hervor. Dieses bedeutet, dass in den Gebäuden nicht nur WGs und Familienwohnungen entstehen sollen, sondern vor allem auch sogenannte WohnCluster. Diese zeichnen sich durch besonders geringen privaten Wohnraum aus, weil mit gemeinsam genutzter Küche und weiteren Räumen an der privaten Fläche gespart werden kann.  Denn der (Flächen-)Luxus liegt für die rund 90 künftigen Bewohner:innen im Teilen von Gemeinschaftsflächen.

„Die Auszeichnung ist für AdAptiv Anerkennung und Ansporn“ sagte Gudrun Sachs vom AdAptiv-Genossenschaftsvorstand. Diese Würdigung durch das Land Hessen sei ein wesentliches Element, um auch in der aktuell angespannten Lage im Bausektor und den ansteigenden Zinsen voller Energie nach vorne zu schauen und die nächsten Planungsschritte weiter zu gehen.

Die Wohngruppe hofft auch, damit die Aufmerksamkeit interessierter Unterstützer:innen zu gewinnen, die das Projekt mit Genossenschaftsanteilen fördern möchten.

Vier weitere hessische Projekte erhielten bei der Preisverleihung am 25.08. eine Anerkennung.

Zu AdAptiv

Zum Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn

 

 

 

 

 

 

 

Vertreter:innen der Gruppe AdAptiv (vlnr): Dieter Fitsch, Brigitte Mergner, Manuel Mauder, Gudrun Sachs, Ingrid Sommer

Aufruf zum Ehrenamt in der Siedlungsgemeinschaft Harheim

Ehrenamtlich aktiv beim Deutschen Roten Kreuz

In Frankfurt-Harheim wurde 2019 im Auftrag des DRK Bezirksverbands Frankfurt am Main e.V. in Kooperation mit der Stadt Frankfurt und der gemeinschaftlichen Wohnprojektgruppe HESTIA e.V. ein innovatives generationen- und kulturübergreifendes Projekt realisiert:

Das Wohnprojekt HESTIA e.V. ist integraler Bestandteil der „Siedlungsgemeinschaft Harheim“, in der aktuell 126 geflüchtete und nicht-geflüchtete Menschen im Alter zwischen 0 und 80 Jahren zusammenleben. Seither gehören alltägliche Begegnungen, gegenseitige Unterstützung und partizipative Beteiligungsmöglichkeiten zum Wohnalltag der Gemeinschaft. Aktuell werden Ehrenamtliche gesucht, die Lust haben sich in unterschiedlichen Bereichen zu engagieren: Nach- und Lernhilfe, Sprach- und Begegnungscafé, Dolmetschen, Kinderbetreuung oder im Rahmen Ihres eigenen Projekts

Kontakt: ed.trufknarfkrd@miehrah.tfahcsniemegsgnuldeis

Pressemitteilung - Wohnprojekte in der finanziellen Krise

Zins- und Baukostensteigerungen stellen gemeinschaftliche Wohnprojekte in Bau und Planung zurzeit vor akute finanzielle Herausforderungen.
In der Geschäftsstelle setzen wir uns deshalb momentan täglich mit möglichen Maßnahmen zur Sicherung dieser zukunftsweisenden Wohnform auseinander.

Gemeinsam mit den Wohnprojekten AdAptiv e.V., Hausprojekt Kolle, sonara eG, Freunde für’s Leben e.V. und GoN haben wir eine Pressemitteilung veröffentlicht und fordern Unterstützung von Seiten der Politik sowie verbesserte Bedingungen für die Wohnprojekte im Bau.

Zur Pressemitteilung

Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau

Neue Ausschreibung für das Baufeld am Hilgenfeld

Im Februar 2019 wurden mehrere Baufelder im Neubaugebiet Hilgenfeld an gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte vergeben. Eins dieser Baufelder wird in einem verkürzten Verfahren neu ausgeschrieben.
Zwischen 1. Juli und 18. September 2022 sind gemeinschaftliche und genossenschaftliche Projekte aufgerufen, sich mit einem überzeugenden Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens für die Teilfläche am Frankfurter Berg zu bewerben.

Auf dem Grundstück sollen circa 1.300 Quadratmeter Bruttogrundfläche als Wohnprojekt realisiert werden. In direkter Nachbarschaft entstehen weitere gemeinschaftliche Wohnprojekte, was die Lage besonders interessant macht, da Synergien genutzt werden können.

Der neue Stadtteil entsteht nach einem städtebaulichen Entwurf von Thomas Schüler Architekten Stadtplaner aus Düsseldorf und Faktorgrün Landschaftsarchitekten aus Freiburg.

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