Nach der neuen Richtlinie des Landes Hessen zur sozialen Mietwohnraumförderung vom Juni 2018 sind erstmals Modellprojekte förderfähig:

“Modellprojekte, die u.a. das Ziel haben neue Konzepte hinsichtlich

  • kostengünstigen Bauens,
  • flexibler Grundrisse,
  • Reduktion von Nebenkosten des Wohnens,
  • Anreizen zur Reduzierung des persönlichen Wohnflächenkonsums,
  • Aufstockungen, Ausbau von Dachgeschossen und Umbau,
  • gemeinschaftliche Wohnformen

 

zu testen, sind förderfähig, sofern sie den Zielgruppen dieser Richtlinien dienen. …”

Wir hoffen, dass dies bedeutet, dass z.B. Personen mit Wohnberechtigungsschein auch in Clusterwohnungen förderfähig wären. Wenn sich das als richtig erweist, ist dies ein großer Fortschritt, denn bislang passten solche Grundrisse nicht zu den üblichen Mindestanforderungen für Grundrisse zur Förderfähigkeit.

Ob diese Vermutung stimmt, klären wir nach der Landtagswahl – ebenso alle weiteren Rahmenbedingungen für die Modellprojekte.

Hier kann man die neue Richtlinie in dieser Datei des Landes Hessen nachlesen. Modellprojekte sind Punkt 9.