Themenabend vom 20. November 2019

Die Kalkulation von Baukosten im Konzeptverfahren

Die Chancen stehen günstig, dass in den nächsten Monaten und Jahren mehrere Liegenschaften und Baufelder in Neubaugebieten im Frankfurter Konzeptverfahren für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte ausgeschrieben werden.

Wohninitiativen, die ein gemeinschaftliches Wohnprojekt planen, können sich dann bewerben und müssen neben ihren Projektideen und einem Raumprogramm auch eine erste Kostenkalkulation erstellen. Grundstückskosten, Baukosten, Baunebenkosten, Planungskosten – das in Abhängigkeit von Wohnflächen, Gemeinschaftsflächen sowie was sind einmalige Kosten oder laufende Kosten – all dies gilt es, abzuschätzen. Auf der anderen Seite stehen Eigenkapital, Darlehen, Zuschüsse und laufende (Miet-)Einnahmen oder Nutzungsentgelte.

Unabhängig von der Rechtsform sollten sich Wohninitiativen einen Überblick verschaffen, wie eine solche Kostenkalkulation erstellt wird. Auch Gruppen, die sich in Kombination mit einer Traditionsgenossenschaft bewerben wollen, sollten zumindest nachvollziehen können, mit welchen Planungs- und Baukosten sowie laufenden Projektkosten und Kostenmiete die Genossenschaft kalkuliert.

Arne Kilian von der BSMF in Frankfurt am Main hat uns eine solche Kostenkalkulation vorgestellt. Die Präsentation kann man hier herunterladen (Update vom 25. November 2019).

Deutlich wurde , dass dringender, politischer Handlungsbedarf besteht hinsichtlich einer Minderung des Erbbauzinssatzes, um bei den exponentiell steigenden Bodenpreisen noch ansatzweise bezahlbare Mieten zu erreichen.

 


Themenabend vom 16. Oktober 2019

Ein unbeliebtes Thema neu betrachtet

In der langjährigen Begleitung von Wohnprojekten machen wir immer wieder die gleiche Erfahrung.

Das Thema Absicherung für das Projekt sowie deren Teilnehmer wird oft stiefmütterlich und oftmals auch nicht ausreichend behandelt. Dies gilt sowohl für die Absicherung der Gebäude, des Vorstandes, wie auch der einzelnen Teilnehmer, sowohl für in Planung befindliche Projekte, als auch für bestehende, die nicht ausreichend oder zu teuer abgesichert sind. Bei dem Themenabend ging es darum welche Absicherungen sinnvoll und notwendig sind, welche Risiken bestehen, welche Absicherungen dafür erforderlich sind, welche Unterschiede es bei den Produkten und welche spezifischen Deckungskonzepte es für die Projekte gibt.

Der Themenabend fand in Kooperation mit fipa Finanzierungspartner GmbH und der AFK Versicherungsmakler GmbH statt. Die Präsentation finden Sie hier.