Projekt:Doppelpunkt Uliba

Sossenheimer Weg 66
Frankfurt am Main

Susanne Schindler
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Doppelpunkt Uliba

Inklusiv und gemeinsam leben lernen

Wir, eine Gruppe experimentierfreudiger Menschen aus Frankfurt und Umgebung, verwirklichen unser gemeinschaftliches Wohnprojekt Doppelpunkt Unterliederbach – kurz: Uliba.

Hier sollen Paare, Familien und Singles unterschiedlichen Alters, Einkommens, Herkunft, Bildungsweg, sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung ein Zuhause finden. Im Zentrum steht für uns ein achtsames, verlässliches und lebendiges Miteinander.

Wir planen auf einem circa 1200 m2 großen Grundstück am Sossenheimer Weg den Bau von zwei Gebäuden. Das Konzept des Doppelpunkthauses sieht ein Haus mit Satteldach und ein Haus mit Flachdach vor. Zwischen den Häusern liegen Freiflächen und eine Kolonnade/Terrasse als Bindeglied. Vorgesehen sind 12 Wohnungen unterschiedlicher Größe.

In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe soll eine inklusive Wohngemeinschaft mit behinderten und nicht behinderten Menschen entstehen.

Darüber hinaus planen wir gemeinschaftlich nutzbare Räume wie einen Gemeinschaftsraum, eine Werkstatt und/oder einen Kreativraum, eine Dachterrasse und den Außenbereich. Diese Orte sind für zwanglose Begegnungen gedacht und dienen uns als Treffpunkte.

Selbstständiges Wohnen
Wir werden in eigenen Wohnungen oder – je nach Bedarf – auch in Wohngemeinschaften leben. Private Wohn- und Rückzugsräume sind für uns unabdingbar, um selbstständig und selbstbestimmt leben zu können.

Geteilte Verantwortung
Wo möglich und wo gewünscht, unterstützen wir uns gegenseitig im Alltag durch gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, Reinigungs- und Gartenarbeiten etc. Unsere Fähigkeiten und Erfahrung bringen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten in die Hausgemeinschaft mit ein.

Individualität und Gemeinschaft
Unser Ziel ist es, im Alltag ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz herzustellen. Privatsphäre und Individualität haben dabei nicht nur in den eigenen vier Wänden einen Raum, sondern auch im sozialen Umgang miteinander.

Inklusive Nachbarschaft
Inklusion soll nicht nur innerhalb unseres Wohnprojekts eine Rolle spielen, sondern wir sind auch offen für Kontakte mit der Nachbarschaft in der Umgebung. Denkbar wären z.B. Veranstaltungen und Aktivitäten wie Informationsabende, Grillnachmittage etc.

Ökologische Impulse
Es ist geplant, die beiden Gebäude des Wohnprojekts in ökologischer Bauweise zu errichten. Neben der Raumnutzung sollen auch elektrische Großgeräte (z.B. Waschmaschinen, Gefriertruhen) und Fahrzeuge weitestgehend gemeinschaftlich genutzt werden. Dadurch werden nicht nur Ressourcen eingespart, sondern auch das soziale Miteinander wird gestärkt.