Projekt:Ingeborg Weber

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Gruppe ohne Namen

‚Mietbauhaus Hilgenfeld‘ & Wohnen für alle

 

DIE VORGESCHICHTE:

Das ‚MIETBAUHAUS HILGENFELD‘ – Entwurf der Architekten Praeger&Richter – wurde im Rahmen des WettbewerbsWohnen für alle‘ (Deutsches Architekturmuseum – kooperativer Wettbewerb der Stadt Frankfurt, ABG Frankfurt Holding und Deutsches Architekturmuseum) im April 2019 ausgezeichnet.

‚Das Projekt erhebt den Anspruch, ökonomischen Kostendruck mit innovativer Wohn- und Architekturqualität zu verbinden.‘ (DAM, Eigendarstellung)

Es wurde konkret für das Neubaugebiet ‚Hilgenfeld‘ (zwischen Frankfurter Berg und Bonames) konzipiert.

 

UNSERE REAKTION:

Yeap! Gute Idee, Frankfurt! Das bringen wir jetzt voran!

Wir wollen mit der Umsetzung dieses Projektes einen Beitrag leisten zu einer sozialen, kreativen, ökologisch nachhaltigen und gemeinschaftlich orientierten Stadtentwicklung.

Entschieden stehen wir für die Idee, das ‚Mietbauhaus Hilgenfeld‘ nach einem Modell des ‚Mietshaus Syndikats‘ zu realisieren: Als ‚Erstes Frankfurter Mietbauhaus‘ –bezahlbar, gestaltbar und dem Kapitalmarkt entzogen – vielleicht als Modell?

Das ‚Mietbauhaus Hilgenfeld‘ bietet mit 5000 qm Raum für eine größere Anzahl von Menschen (ca. 100).

 

WER WIR SIND?

Eine bunte Gruppe von Menschen, die sich einmischt und gestalten will. Uns prägt Vielfalt und der Wille zu verbessern, was wir lieben: Frankfurt!

Wir sind Art-Genossen – kulturell und künstlerisch Schaffende -Musik & Film & Theater, Werbeschaffende und Sozialberufler, Handwerker und medizinisch und therapeutisch Tätige und v.m.

Wir sind Individualisten. Daher ist und bleibt die private Rückzugsmöglichkeit räumlich und ideell fester Bestandteil der gemeinschaftlichen Planung.

Menschen also. Und wir glauben, dass Lebensqualität sich in Gemeinschaft, Solidarität und in Vielfalt entwickelt. Deshalb installieren wir an unseren persönlichen Tellerrändern Sprung- und Aussichtstürme.

Konstrukteure und Mitgestalter willkommen!

 

WAS WIR WOLLEN?

Wir wollen Räume schaffen für Begegnungen, für kulturelles und kreatives Leben, gelebte Nachbarschaft; tauschen, teilen, kümmern und ein lebendiges Miteinander gestalten: z.B. Kultur-Café, Fahrradwerkstatt, Kino (Bühnenbereich), Waschsalon mit Literatur & Mucke,…

Wir wollen Wohnraum den vielfältigen und veränderlichen Bedürfnissen anpassen: Offen in der Wohnraumplanung (z.B. auch Wohngruppen möglich), Gemeinschaftsflächen und -räume, Bereiche zur vielseitigen, im Vorfeld nicht eingegrenzten Nutzung schaffen.

Wohnen und arbeiten: z.B. Co-Working-Spaces, gemeinschaftlich zu nutzende Räume (z.B. Praxisräume), Studios, Gewerbeflächen im Erdgeschoss.

Wir wollen eine ökologische, nachhaltige Bauweise und durch Sharing-Modelle (z.B. Car- und Bike-Sharing) einen Beitrag zum Schonen vorhandener Ressourcen leisten.

Durch unser angestrebtes Rechtsmodell wollen wir dauerhaft bezahlbaren Wohnraum bereitstellen.

Es gibt nichts Gutes. Außer, man tut es. (E. Kästner)