Projekt:Hausprojekt NiKa e.V.

Niddastraße 57
60329 Frankfurt am Main
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Hausprojekt NiKa e.V.

Solidarisch Wohnen im Frankfurter Bahnhofsviertel

bezahlbar und unverkäuflich

Wir, eine Gruppe von knapp vierzig Menschen, wollen das Bürogebäude in der Niddastraße / Ecke Karlstraße im Frankfurter Bahnhofsviertel umwandeln in ein selbstverwaltetes und unverkäufliches Wohnhaus mit dauerhaft bezahlbaren Mieten. Unter uns sind Handwerker*innen und Angestellte, Beschäftigte in sozialen und technischen Berufen, Studierende und Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Familien und Alleinerziehende, ältere und jüngere Menschen von 0 bis 50 Jahren.

Wir setzen uns für neue Formen des Wohnens und Arbeitens in der Stadt ein und wollen dauerhaft bezahlbaren und solidarischen Wohnraum schaffen. Solidarisches Wohnen beginnt bereits bei der gemeinsamen Planung und Realisierung des Hausprojekts in der Niddastraße und umfasst auch die Möglichkeit einer gemeinschaftlichen Organisation des Alltags.

Gegen unbezahlbare Mieten – kollektives Eigentum schaffen

Wir sind der Überzeugung, dass dauerhaft bezahlbarer Wohnraum nur gemeinschaftlich und nur jenseits des Wohn- und Immobilienmarktes geschaffen werden kann. Nur so kann aktiv verhindert werden, dass Wohnraum zum Anlage- und Spekulationsobjekt wird. Das Mietshäuser Syndikat bietet die Möglichkeit und die notwendige Erfahrung, um Wohnraum jenseits des Marktes zu schaffen.

Anders als bei herkömmlichen Baugruppen und -genossenschaften können Gebäude, die im Modell des Mietshäuser Syndikats organisiert sind, nicht mehr veräußert werden. Das Haus bleibt dauerhaft im kollektiven Besitz seiner Mieter*innen. Darin sehen wir ein politisches Projekt, mit dem wir der individuellen Abhängigkeit gegenüber Vermieter*innen, Mietpreisentwicklung und Renditeerwartungen solidarisches und selbstbestimmtes Handeln entgegensetzen können. Wir zeigen damit, dass die Umnutzung von Büro- in Wohnraum, besonders in Frankfurt, eine realistische Perspektive bietet.

Zudem planen wir, im Erdgeschoss kinderfreundliche, soziale und kulturelle Räume einzurichten. So möchten wir einen offenen Treffpunkt im Bahnhofsviertel schaffen, um darüber nicht zuletzt selbst Teil dieses Viertels zu werden.

Zur Finanzierung des Projekts werden Direktkredite benötigt. Wer das Projekt unterstützen will, findet auf der Website von NiKa alle nötigen Informationen.

Aktuelle Aktivitäten kann man außerdem auf facebook verfolgen:
www.facebook.com/hausprojekt.nika/