Projekt:Wohngruppe Niddastern GbR

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Wohngruppe Niddastern GbR

Modernes kollaboratives Wohnen und Arbeiten in Frankfurt am Main

Unsere Gruppe, eine Konstellation aus zurzeit sechs Personen – Paare, langjährige Freunde und Kollaborateure, ist eine eher homogene Gruppe mit doch im Detail unterschiedlichen Lebens- und Arbeitssituationen.

Uns verbinden unsere beruflichen Wurzeln in dem, was man zusammenfassend „die Kreativwirtschaft“ nennt. Wir sind zum Teil langjährige Protagonisten oder Ansässige im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einer gemeinsamen Begeisterung für die Möglichkeiten und Herausforderungen elementar urbaner Situationen und urbanen Lebens.

Was uns alle beschäftigt ist die Frage nach Alternativen zum traditionellen familiären Zusammenleben – auch im Hinblick auf das Älterwerden – in Szenarien jenseits des klassischen 2/3/4- Personen Haushaltes.

Der Stern scheint uns ein schönes und treffendes Symbol unseres Wohnprojektes zu sein, als Ort der Vernetzung, der Zusammenkunft von unterschiedlichen Persönlichkeiten zu und in einem kollaborativen Projekt, der das ohnehin schon vielfältige Leben im Bahnhofsviertel mit weiterer positiver Strahlkraft bereichern kann. Dies wollen wir in Form von regelmäßigen, öffentlichen Veranstaltungen tun.

Wichtig ist uns die kreative und künstlerische Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Bahnhofviertels wie es zum Beispiel die Veranstaltungsreihe „Stadtsalon“ schon länger tut. Dieses Format wurde vor vielen Jahren von einer unserer Mitbewohnerinnen mitentwickelt und setzt sich intensiv mit stadtplanerischen Zukunftsthemen im Viertel auseinander. Ebenso möchten wir Raum für Gruppentreffen im Bildungsbereich („Open Source Technologien“) schaffen, aber auch kulturelle Angebote aus den Bereichen Musik und Literatur anbieten.

Aus diesem Grund haben wir im EG unsere Gemeinschaftsküche geplant, die sowohl für die Hausgemeinschaft zur Verfügung steht, aber auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Mit diesem flexiblen Konzept der EG-Nutzung wollen wir Viertel und Haus in Verbindung bringen und damit Raum für Angebote schaffen, die nicht so sehr von kommerziellen Aspekten getrieben sind, sondern Wert auf Vernetzung und den urbanen, kulturellen Diskurs legen („Liebe deine Stadt“).