Eckpunkte für Hessengeld beschlossen

Angesichts gestiegener Zinsen und hoher Baukosten ist der Erwerb von Wohnraum für viele schwierig geworden. Um bei den Kaufnebenkosten zu entlasten, hat die Landesregierung mit dem Sofortprogramm „11 + 1 für Hessen“ das Versprechen gegeben, mit dem Hessengeld beim erstmaligen Erwerb selbstgenutzter Wohnimmobilien zu helfen.
Das Kabinett hat Ende April die Eckpunkte des Hessengelds beschlossen. Es gilt rückwirkend ab dem 1. März 2024. Antragstellungen und die ersten Auszahlungen sollen ab Herbst 2024 möglich sein.

Parallel setzt sich die Landesregierung beim Bund dafür ein, dass den Ländern die Möglichkeit gegeben wird, eigenständig Freibeträge für die Grunderwerbsteuer schaffen zu können. Bis die Voraussetzungen bundesweit geschaffen sind, hilft Hessen mit dem Hessengeld für das erste selbstgenutzte Eigenheim mit je 10.000 Euro für bis zu zwei Käufer und 5.000 Euro pro Kind. Es wird sowohl für den Neubau als auch für den Erwerb einer Bestandsimmobilie gewährt.

Davon erfasst sind auch Wohngruppen, Genossenschaften und andere bewohnergetragene gemeinschaftliche Bauprojekte, die gemeinsam das erste selbstgenutzte Eigenheim erwerben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hinweis: Netzwerk-Mails landen zurzeit teilweise im Spam

Liebe Mitglieder, liebe Wohnprojekt-Interessierte,

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Wir haben diese Einstellung nun behoben, allerdings dauert es nun eine Weile, bis unsere Mail-Adressen wieder "gut bewertet" werden und alle Mails wieder ankommen.
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Das Netzwerk-Team

Pressemitteilung zu unseren Leitlinien gegen extreme Rechte

In unserer Arbeit sind wir mit Menschen und Gruppen in Kontakt gekommen, die, mit Begriffen des gemeinschaftlichen Wohnens arbeitend, demokratiefeindliche Werte vertreten. So mussten wir einen Eintrag eines Wohnprojektes vom Wohnprojekteportal der Landesberatungsstelle aufgrund der politischen Ausrichtung löschen. Auf Social-Media-Kanälen zum gemeinschaftlichen Wohnen in Hessen waren Mitglieder der vermehrt auftretenden Reichsbürger:innengruppe „Königreich Deutschland" in Gruppen aktiv, in denen auch wir unterwegs sind.
Nicht immer sind Abgrenzung und politische Haltung einer Gruppe eindeutig einzuordnen.

Daher informierte sich der Vorstand zusammen mit dem Team bei dem Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus Hessen zum Thema rechte Landnahme. Ein erstes Ergebnis war die Erarbeitung und der Beschluss von Leitlinien durch den Vorstand, die in der Mitgliederversammlung am 28.06.2023 vorgestellt wurden. Die Mitglieder stimmten einstimmig zu, sodass die Leitlinien zukünftig als Grundlage der Arbeit im Netzwerk dienen kann. Mit den Leitlinien macht der Verein deutlich, dass er sich gegen rassistische, antisemitische, sexistische und andere Diskriminierungen positioniert und für eine demokratische Stadtentwicklung in einer offenen Gesellschaft steht.

Zur Pressemitteilung

Zu den Leitlinien

Veranstaltungstipp aus gegebenem Anlass: Der DGB lädt am 5. Juli ein zu Buchvorstellung, Vortrag und Gespräch mit Co-Herausgeber und -Autor Sascha Schmidt des Buches „Rechter Terror in Hessen". Ab 19 Uhr im Bürgerhaus „Zum Alten Schlachthof“, in der Urseler Straße 22 in Bad Homburg v. d. Höhe. Die Veranstaltung wird am 14. September abends im Haus am Dom in Frankfurt wiederholt. Weitere Infos

Rückblick Mitgliederversammlung 2023

Am Mittwoch, den 28.06. fand unsere Mitgliederversammlung 2023 statt.

Team und Vorstand stellten die Entwicklungen des Netzwerks im Tätigkeitsbericht 2022 vor:

Geprägt war das Jahr zum einen positiv vom Ausklang der Pandemie und den damit wieder stattfindenden vielzähligen Veranstaltungsangeboten zum gemeinschaftlichen Wohnen mit über das Jahr verteilt 3.000 Besucher:innen – mehr als jemals zuvor.

Andererseits trafen die Auswirkungen der verschiedenen Krisen die in Planung und in Bau befindlichen Wohnprojekte massiv.  Das Netzwerk verfasste ein gemeinsames Positionspapier mit den Projekten und suchte Gespräche mit der Frankfurter Kommunalpolitik. Zentrale Forderung: nicht-renditeorientierter Wohnungsbau muss künftig in Frankfurt ein eigenständiges Förderprogramm erhalten, um mehr langfristig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. 

Ein weiteres Thema, das Team und Vorstand im vergangenen Jahr stark beschäftigte, war die Auseinandersetzung mit völkischen Siedlungsbewegungen und den Versuchen rechter bzw. rechtsextremer Gruppen, gemeinschaftliches Wohnen für eigene Zwecke zu missbrauchen. Ein erstes Ergebnis war die Erarbeitung und der Beschluss von Leitlinien durch den Vorstand, die nun in der Mitgliederversammlung vorgestellt und einstimmig verabschiedet wurden.

Zur Pressemitteilung der Leitlinien

Vorstandswahl: Neben den bestehen Vorstandsmitgliedern Ludwig Weiler, Noria Bellouch und Alexander Wagner wurden die Vorstandsmitglieder  Barbara Reuter und Veronika Czech wiedergewählt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Till Burgeff schied auf eigenen Wunsch aus, das Netzwerk bedankt sich ganz herzlich für die schöne Zusammenarbeit.

Im Anschluss nutzten wir die Versammlung für einen gemeinsamen Ausklang bei Kaltgetränken in sommerlicher Atmosphäre mit allen anwesenden Netzwerk-Mitgliedern.

Vielen Dank für die gemeinsame Arbeit und Unterstützung!

Rückblick auf den 6. Tag des offenen Wohnprojekts

Fünfzehn bestehende und im Bau befindliche Frankfurter Wohnprojekte stellten am 13. Mai 2023 ihr Leben als Gemeinschaft vor Ort vor. Interessierte Besucherinnen und Besucher konnten am 6. Tag des offenen Wohnprojekts von Niederrad bis Enkheim ziehen und die vielfältigen Wohnprojekte persönlich kennenlernen. 

Eröffnet wurde der Tag im Innenhof der fünf Wohnprojekte auf dem Naxos-Areal. Dort fanden sich bereits über 100 Besucherinnen und Besucher ein, um dem Grußwort von designiertem Planungsdezernenten Marcus Gwechenberger und dem Chor der Bewohner:innen zu lauschen.  Das Netzwerk interviewte die Bewohnerinnen und Bewohner der Naxos-Wohnprojekte, die als Vorreiter für das heutige Frankfurter Konzeptverfahren gelten und eindrucksvoll zeigen, welche Potenziale, diese Wohnform für die unterschiedlichsten Menschen im ganzen Quartier bietet.
Marcus Gwechenberger versprach sich zukünftig mit dafür einzusetzen, dass innovative gemeinschaftliche Wohnprojekte realisiert werden und nicht „auf dem Papier bleiben“.

Auch die Lokalpresse berichtete. 

Über den Tag hinweg fanden zahlreiche anregende Gespräche in Gemeinschaftsräumen, auf Dachterrassen, in Gärten und auf den Baustellen statt. Teils wurden die Besucher:innen zu Besichtigungen eingeladen oder mit Getränken und Leckereien versorgt.

Das Netzwerk-Team unterstützte vor Ort mit Ansprechpersonen und zählte über den Tag verteilt an die 1.000 Besuche.

Auch dieses Jahr geht ein herzliches Dankeschön an alle Gastgeberinnen und Gastgeber, die diese Veranstaltung gelingen lassen. Es ist genau dieses Engagement, das die Wohnprojekte-Szene auszeichnet, das Austausch und Begegnung ermöglicht und ein zentraler Beitrag für lebenswerte Nachbarschaften ist. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Im Frühjahr 2024 werden wir den 7. Tag des offenen Wohnprojekts in Frankfurt veranstalten. Mit der Infobörse am 23. September folgt in diesem Jahr noch eine weitere Möglichkeit sich in der Wohnprojekte-Szene auszutauschen.

Hier finden Sie noch das Programm und Fotos des Tages.

Spatenstich und finanzielle Unterstützung der Stadt für das Wohnprojekt KOLLE

Es geht weiter bei unserem Mitgliedsprojekt KOLLE - Kollektiv Leben!

Die Freude bei den Kolles ist groß, denn der erste Spatenstich läutete am Sonntag, den 23.04.2023, den langersehnten  Baubeginn ein.

Trotz Krise und zahlreicher Hürden hat sich die Wohninitiative nicht den Mut nehmen lassen und für ihre Vision gekämpft. Ein Haus für 42 Menschen mit stabilen Mieten und einem solidarischen Miteinander soll auf dem Grundstück in Griesheim entstehen. Nun sind sie der Realisierung ein ganzes Stück näher gekommen. Wir gratulieren ganz herzlich im Namen des Netzwerk Frankfurt.

Auch der designierte Oberbürgermeister Mike Josef war dabei und hofft, dass dies eine „Blaupause für kommende Wohnprojekte in der Stadt“ sein kann. Die Frankfurter Rundschau berichtete darüber. Zum Artikel

Nachtrag 02.05.: Die Stadt Frankfurt wird die Realisierung des Hausprojekts „Kolle“ im Stadtteil Griesheim finanziell unterstützen. Sie schlug nun finanzielle Unterstützung in Form eines zinslosen Darlehens aus dem Liegenschaftsfonds zu. Damit kann das Projekt endlich den von der Bank geforderten zusätzlichen finanziellen Puffer vorweisen. Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau

Die Wohninitiative freut sich für die „heiße Bauphase" nun weiterhin über Unterstützer:innen, die ihr Vorhaben mit einer kleinen Geldanlage unterstützen. Mehr erfahren

 

 

 

 

Fotos: Jörg Schmidt, Institut für Gebrauchsgrafik

Videotipp: Kolle hat die aktuellen ökonomischen Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt in Kürze für euch in einem Stop-motion Video runtergebrochen. Zinswende, Problematik von kurzer Mietpreisbindung von gefördertem Wohnraum, Auswirkungen auf den Mietspiegel und die voranschreitende Verdrängung von Menschen niedrigem und mittlerem Einkommens aus der Stadt. Kolle sagt euch, warum es sich genau deswegen lohnt in Kolle anzulegen und dem Projekt gerade jetzt zu Baubeginn bei Seite zu stehen. Zum Video

Neue Pressebeiträge über gemeinschaftliches Wohnen 04/2023

Der Anteil von Sozialwohnungen in gemeinschaftlichen Wohnprojekten liegt weit über dem Bestand an Sozialwohnungen in Frankfurt – 18,2 Prozent zu 7 Prozent, Tendenz steigend.
Anfang des Jahres haben wir diese Statistik bei unseren Frankfurter Mitglieds-Wohnprojekten erhoben. Hierzu haben wir eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Gleichzeitig gestalten sich die Rahmenbedingungen für gemeinschaftliche Wohnprojekte aktuell weiter schwierig. Auch hierzu sind im ersten Jahresquartal einige Pressebeiträge über unsere Mitgliedsprojekte erschienen:

Netzwerk Frankfurt Pressemitteilung vom 15.3.2023: „Gemeinschaftliche Wohnprojekte schaffen hohen Anteil an gefördertem Wohnraum"

Zivilgesellschaftlich organisierte Wohnprojekte in Frankfurt am Main machen Angebote fürs Quartier, zeichnen sich durch innovative Architektur aus und garantieren langfristig stabile Mieten – zudem schaffen sie überdurchschnittlich viel geförderten Wohnraum.

chrismon-Blog vom 4.4.2023: „Das ist keine Förderung - sondern ein Nachteilsausgleich"

Gemeinwohlorientierte Wohnprojekte springen da ein, wo der Staat versagt: In der Daseinsvorsorge für bezahlbares Wohnen. Und deshalb reichen schöne Preise auch nicht aus. Ein Gespräch mit dem frisch prämierten Wohnprojekt "Kolle" in Frankfurt-Griesheim

FR-Artikel vom 16.3.2023: „Frankfurt: Sozialwohnungen im Hausprojekt"

Gemeinschaftliche Wohngruppen schaffen nach Zahlen des Netzwerks Frankfurts in größerem Umfang geförderten Wohnraum. Doch die Situation für die Gruppen ist nicht einfach.

Journal Frankfurt Artikel vom 16.3.2023: „Die ABG ist nicht offen für Projekte wie gemeinschaftliches Wohnen“

„Wir fordern einen runden Tisch, an dem alle Beteiligten über die Herausforderungen für gemeinschaftliche Wohnprojekte im Hilgenfeld sprechen. Wir fordern mehr Transparenz in der Frage, wie sich Mietpreise im Hilgenfeld entwickeln und zusammensetzen. Wir fordern mehr Druck seitens der Stadt auf die ABG, Strukturen für gemeinschaftliche Wohnprojekte zu schaffen. Sonst kann gemeinschaftliches Wohnen im großen Maßstab nicht Schule machen."

FR-Artikel vom 16.3.2023: „Wohnen für Generationen"

„Wir wollen Wohnen jenseitsder Rendite, von Jung bis Alt, damit Bürgerinnen und Bürger unter einem
Dach gemeinschaftlich gesichert leben können“, betont die Initiative.

Wahlprüfsteine zur OB-Wahl 2023 in Frankfurt am Main

Für viele Wähler:innen ist die Wohnungspolitik eins der entscheidenden Themen bei der OB-Wahl 2023. Die Auseinandersetzung mit der Wahl ist Teil der strategischen Weiterentwicklung des Themas gemeinschaftliches Wohnen. Dies bedeutet für uns als Netzwerk u.a. das konkrete Nachfragen, wie die Kandidat:innen zu unserem Thema stehen. Baulandbeschluss, Erbpacht, klima- und sozialverträgliche Stadtentwicklung und Fragen von Wohnen im Alter sind Aspekte, die für die Zukunft des gemeinschaftlichen Wohnens von Relevanz sind.

Wir haben die Kandidat:innen gefragt, wie sie das Thema in der kommenden Legislaturperiode bearbeiten werden. Wichtig dabei ist auch der Blick nach vorn – wie kann ein Förderprogramm für gemeinschaftliches Wohnen auf kommunaler Ebene aussehen und welche Priorität hat dies für den/die zukünftige:n OB.

Die Antworten der Kanditat:innen, die bei uns eingegangen sind, haben wir nachfolgend für Sie veröffentlicht:

Am Mittwoch, den 1.März 2023 möchten wir die unterschiedlichen Positionen gerne im Rahmen unseres Themenabends mit Ihnen diskutieren.

Zur Anmeldung des Themenabends

Wohnrauminitiative Frankfurt gewinnt Konzeptverfahren für Teilfläche im Hilgenfeld

Seit Juli konnten sich gemeinschaftliche und genossenschaftliche Projekte für die erneut ausgeschriebene Teilfläche im Neubauquartier Hilgenfeld mit ihrem Konzept bewerben. Der Beirat aus Expertinnen und Experten zum Thema Bauen und Wohnen entschied sich nun einstimmig für das Wohnprojekt „ein Haus für Auszubildende“ der Wohnrauminitiative Frankfurt (WIF).

Von den voraussichtlich rund 850 Wohneinheiten, die am Hilgenfeld entstehen, wurden 15 Prozent für das gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnen vorgehalten. Auf dem Grundstück sollen circa 1300 Quadratmeter Bruttogrundfläche als Wohnprojekt realisiert werden. In direkter Nachbarschaft entstehen die vier weiteren gemeinschaftliche Wohnprojekte, was die Lage besonders interessant macht, da Synergien genutzt werden können.

Die WIF will bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende schaffen und mit den Konzepten des gemeinschaftlichen Wohnens realisieren. Damit ermöglichen sie den Wunsch der oft jungen Menschen, in Gemeinschaft mit Gestaltungsspielräumen zu leben, statt in überteuerten, möblierten Einzimmerapartments ohne soziale Anbindung.

Das Wohnprojekt wird in Zusammenarbeit mit der ABG Frankfurt Holding starten. Baubeginn soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 stattfinden.

Zur Pressemitteilung der Stadt Frankfurt am Main
Zur Website der Wohnrauminitiative (WIF)

Das Netzwerk begleitet und unterstützt die Wohnprojektgruppen insbesondere in der Anhandgabephase.

Zu vergangenen Ausschreibungen und kommenden Neubaugebieten

 

Neue Pressebeiträge über gemeinschaftliches Wohnen

Das Thema gemeinschaftliches Wohnen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Umfragen zufolge würden 30% der Bevölkerung in Deutschland gern in gemeinschaftlichen Wohnprojekten leben. Auch Kommunen erkennen zunehmend den positiven Effekt der Wohnprojekte auf Stadtentwicklung und Wohnraumversorgung. Zur Info eine Pressemitteilung vom 15.03.2023.

Wie sehr das Thema gerade bundesweit in der Öffentlichkeit präsent ist, merken wir nicht zuletzt an den Presseanfragen und -artikeln, die uns im Netzwerk in den letzten Monaten erreichten:

SZ-Artikel vom 7.12.2022 „Beratungsstelle: Wohnen in Gemeinschaft mehr fördern"

Die Städte dürften die Schaffung von Wohnraum nicht allein dem Markt überlassen, sagte Kasper. Beim sogenannten Konzeptverfahren vergeben Kommunen freie Grundstücke gezielt an das beste Konzept und nicht an den höchsten Bieter. "Das ist ein politisches Instrument. Die Städte nehmen so direkt Einfluss auf die Stadtentwicklung", sagte Kasper. Die Städte müssen mehr solcher Flächen ausweisen, forderte sie, und sie müssten die Bürger besser über die Möglichkeiten gemeinschaftlichen Wohnens informieren.

SZ-Artikel vom 7.12.2022 „Wie Städte gemeinschaftliches Wohnen fördern"

"Solche kleinen Projekte sind wichtig für eine große Stadt", sagt Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Baugruppen gäben der Stadt "Impulse" und böten "Blaupausen" - im Fall der Gemeinschaft an der Friedberger Landstraße für klimafreundliches Bauen und eine soziale Gemeinschaft. "Davon brauchen wir mehr."

Común-Artikel vom 4.1.2023 „EIN NEUER AKTEUR IM FELD – STADTENTWICKLUNG NICHT MEHR OHNE UNS!"

Ein Blick in andere Städte unterstreicht die Bedeutung des Netzwerks für das Konzeptverfahren. Ohne einen zivilgesellschaftlichen Akteur als Anlaufstelle, der Gruppen informiert, berät und begleitet, funktioniert dieses Instrument der Stadtentwicklung nicht.

FR-Artikel vom 20.01.2023 „Hausprojekt in Frankfurt: „Wir wollen das Wohnen neu denken“"

Das Frankfurter Wohnprojekt „Kolle“ sieht einen riesigen Markt nicht erschlossener Wohnungsbedürfnissen. Schon damit sich das ändere, sei es so wichtig, dass ihr Projekt nicht scheitere. „Wenn wir erfolgreich sind, macht das auch anderen Mut.“

Die Frankfurter Rundschau beantwortete zudem Fragen zu gemeinschaftlichen und genossenschaftliche Projekten in Frankfurt und Region: „Anders leben in Frankfurt"

Im Rahmen der bundesweiten Fachtagung „Mit neuen Wohnformen ländliche Räume entwickeln" im Dezember in Mainz wurde auch im SWR ein Fernsehbeitrag zu gemeinschaftlichem Wohnen gedreht. Der Beitrag beginnt ab Minute 14, ab Minute 17 ist Birgit Kasper im Interview. Zum Beitrag