Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main

Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen im Frühjahr 2026 haben wir die demokratischen Parteien in Frankfurt gebeten, ihre Positionen zu zentralen wohnungs- und stadtentwicklungspolitischen Bedingungen rückzumelden.

Für uns gehören Wohnraumversorgung, Generationengerechtigkeit und Klimaschutz zusammen. Gemeinschaftliche Wohnformen können hierzu wesentlich beitragen – wenn die Politik angemessene Rahmenbedingungen schafft und weiter stärkt. Als Wähler:innen sollten wir erkennen können, wie die Parteien diese Themen angehen möchten.

Neue Förderprogramme, die konsequente Umsetzung des Baulandbeschlusses, zukunftsweisende klima- und sozialverträgliche Stadtentwicklung, Leerstandsnutzung und selbstorganisierte Wohnformen im Alter sind Schwerpunktthemen, zu denen wir uns Maßnahmen erhoffen.

Hier finden Sie unseren Fragenkatalog

Die Antworten der Fraktionen, die bisher bei uns eingegangen sind, haben wir nachfolgend für Sie veröffentlicht:

Antwort von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Frankfurt
Antwort von DIE LINKE
Antwort von CDU Frankfurt
Antwort von VOLT Frankfurt

Am Dienstag, den 24. Februar möchten wir die unterschiedlichen Positionen gerne im Rahmen unseres politischen Barabends in den Räumlichkeiten des Netzwerks mit Ihnen diskutieren.

Offene Werkstätten ab Februar bei Kolle!

Im Februar öffnen die Kreativräume und Werkstatt bei Kolle mit dem Modell der offenen Werkstätten, das heißt dass alle Interessierten mit einem kleinen monatlichen Beitrag die Räume nutzen und gestalten können. Dank einer Förderung aus dem Bundesprogramm AGIL des Bundesfamilienministeriums konnten die Werkstätten gut ausgestattet werden mit Dickenhobel, Band- und Tischsägen und Standbohrmaschinen in der Holzwerkstatt, Töpferscheiben und Brennofen, Bastelmaterial, Malutensilien und einer Industrie-Overlockmaschine und einer Stickmaschine in der Textilwerkstatt. Außerdem steht ein Computer und Software für Ton- und Filmschnitt zur Verfügung.
Alle sind dazu eingeladen, Teil dieser Werkstattgemeinschaft zu werden und niedrigschwellig eigene Projekte umzusetzen, miteinander und voneinander zu lernen und Spaß zu haben.

Mehr Infos dazu auf:
www.biber-frankfurt.de
oder per Mail: vasb@ovore-senaxsheg.qr

Beratungsraum und Plätze im Co-Working space bei Kolle
Im Co-Working space von Kolle können sich Menschen einen eigenen oder geteilten Schreibtisch mieten, dazu gehört ein Besprechungsraum, Zugang zu Drucker und eine Teeküche. Der Beratungsraum kann zu festen Wochentagen gemietet werden, also beispielsweise jeden Montag in der Woche. Damit schafft Kolle eine Möglichkeit, nicht nur beim Wohnen den Fokus auf Gemeinschaft zu legen, sondern auch beim Arbeiten die Vorteile, Freuden und Verantwortung von Gemeinschaft zu erleben und mitzugestalten.

Mehr Infos dazu auf:
www.kolle-frankfurt.de

Neue Strukturförderung für gemeinschaftliches Wohnen!

Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Frankfurt können ab sofort die „Strukturförderung gemeinschaftliches Wohnen“ beantragen.

Gemeinschaftliche Wohnprojekte werden mit viel ehrenamtlichen Engagement von der Zivilgesellschaft aufgebaut. Sie tragen langfristig zum Gemeinwohl bei, da sie stabilen, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen und oftmals mit sozialen nachbarschaftlichen Angeboten ins Quartier wirken.

Gerade in der Anfangszeit braucht es fachliche Unterstützung und Finanzierungshilfen für Gründung, Beratung und Projektsteuerung. Um diese Prozesse zu unterstützen, hat die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung einem neuen Förderprogramm zugestimmt:

Im Rahmen der Strukturförderung gemeinschaftliches Wohnen können folgende Maßnahmen gefördert werden

A. Gründungskosten (Gebühren und Prüfungshonorare)
B. Moderation und Beratung in Gruppenprozessen
C. Projektberatung und Projektsteuerung

Die neue Strukturförderung stärkt damit Akteur*innen, die bezahlbaren, sozial eingebetteten und dauerhaft gemeinwohlorientierten Wohnraum in Frankfurt verwirklichen. Sie bietet gemeinschaftlichen Wohninitiativen über die bestehenden Orientierungsangebote des Netzwerk Frankfurt hinaus gezielte Unterstützung für die professionelle Umsetzung und Verstetigung innovativer, klimaverträglicher Wohnkonzepte.

Wir freuen uns über diese Weiterentwicklung der kommunalen Förderung für gemeinschaftliche Wohnprojekte.

Zum Online-Antrag

Reduzierung des Erbbauzinssatzes wird auf den Weg gebracht

Reduzierung des Erbbauzinssatzes auf bis zu ein Prozent bei sozialer und gemeinwohlorientierter Nutzung möglich

2021 starteten wir als Netzwerk die Kampagne zur Senkung des Erbbauzinssatzes und übergaben im selben Jahr 2.500 Unterschriften an die damalige Regierung.

Unsere Kernforderung, den Erbbauzinssatz für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte neu zu berechnen und zu senken, landete im Koalitionsvertrag.

Nun, 4 Jahre später, freuen wir uns, dass der Magistrat endlich Neuregelungen der Erbbaurechte beschlossen hat.

Die Neuregelung berücksichtigt Kriterien wie dauerhaft günstige Mieten und gemeinwohlorientierte, soziale und kulturelle Nutzungen.

Damit können Erbbauzinsen bei neuen Verträgen oder Verlängerungen auf bis zu ein Prozent gesenkt werden – dies soll es gemeinschaftlichen Wohnprojekten leichter machen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Die Entscheidung bedarf noch der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung, ist aber ein großer Schritt, um gemeinwohlorientiertes Bauen und langfristig bezahlbares Wohnen in Frankfurt zu stärken.

Zur Pressemeldung der Stadt

Zu unseren FAQs: Warum braucht es einen niedrigeren Erbbauzinssatz in Frankfurt

Nachruf Barbara Jakob – Ehemalige Vorständin

Mit großem Respekt und Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserer ehemaligen Vorständin, deren Wirken und Engagement unseren Verein mitgeprägt hat. Im Alter von 74 Jahren verstarb sie am 19. November 2025.

Barbara Jakob trat 2020 in das Netzwerk Frankfurt ein und kandidierte sogleich als Vorstandskandidatin. Die darauffolgenden zwei Jahre bereicherte sie den Verein sehr – einerseits durch ihre Herzlichkeit und Wärme und andererseits durch ihre Erfahrenheit und Kompetenz im Bereich des Ehrenamts. Letzteres brachte sie aus ihrer langjährigen Tätigkeit beim Bürgerinstitut e.V. mit, wo sie neben dem Aufbau und der Gestaltung einiger ehrenamtlicher Projekte auch für die Beratung zum Thema Wohnen im Alter zuständig war. Hier trug sie bereits Ende der neunziger Jahre zur Gründung eines "Runden Tisches" für Wohninitiativen bei, aus dem heraus später das heutige Netzwerk entstand.

In ihrer Bewerbung für den Vorstandsposten schrieb sie:

"Das Thema Ehrenamt spielt auch im Netzwerk eine wichtige Rolle. Ohne die ehrenamtliche Vorstandsarbeit und auch sonstige Tätigkeit zahlreicher Ehrenamtlicher wäre ein Verein wie das Netzwerk nicht entstanden. Es zeigt sich in vielen Bereichen, dass eine Gesellschaft  ohne ehrenamtliches Engagement nicht funktionieren würde.  Für mich ist ehrenamtliches Engagement kein Ersatz für eine hauptamtliche Tätigkeit. Es ist ein besonderer gesellschaftlicher Beitrag, eine Form des miteinander Lebens, die über hauptamtliche Tätigkeit so gar nicht in dieser besonderen Weise gestaltet werden könnte.  Ich glaube, dass deswegen gerade auch ehrenamtliches Engagement im Netzwerk immer hilfreich sein könnte , um die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens breiter zu verankern."

Wir möchten ihrem Leben und ihrem Beitrag in Dankbarkeit gedenken und ihr Wirken würdigen.

Frankfurt am Main, den 03.12.2025

Neues Leerstandsgesetz für Hessen

Ein starkes Signal gegen spekulativen Leerstand von Wohnraum wurde mit dem Beschluss des Leerstandsgesetzes vom Landtag gesetzt.

Gemeinden mit angespannten Wohnungsmärkten erhalten mit dem Leerstandsgesetz ein wirksames Instrument, um ungerechtfertigt leerstehende Wohnungen wieder in den Wohnungsmarkt zu bringen und Spekulation mit Wohnraum zu beenden. Damit kann die erlaubte Dauer des Leerstands auf sechs Monate begrenzt werden. Wer dagegen verstößt, muss künftig mit spürbaren Sanktionen rechnen.

Wirtschafts-, Energie- und Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori betonte: „Langfristiger Leerstand trotz Wohnraummangel ist sozial und wirtschaftlich nicht hinnehmbar. Wer Wohnraum dem Markt bewusst entzieht, während Familien, Azubis oder Pflegekräfte verzweifelt suchen, muss nun mit Konsequenzen rechnen. [...] Jede leerstehende Wohnung, die wir zurück in die Nutzung holen, ist ein Zuhause für Menschen, die dringend eines suchen.[...] Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Bezahlbare Wohnungen sind ein Grundstein für soziale Sicherheit und geben den Menschen einen festen Boden für ihre Lebensplanung."

Nach Verkündung tritt das Gesetz  in Kraft und die Kommunen können unmittelbar beginnen, eigene Leerstandssatzungen zu erlassen und so Bestandswohnraum besser schützen und damit der Wohnraumknappheit entgegenwirken.

Zur Pressemitteilung des HMWVW

Rückblick auf die Infobörse 2025

Am 20. September 2025 fand die Infobörse bei strahlendem Spätsommerwetter zum 19. Male statt. Anlässlich des 20-jährigen Vereinsjubiläums des Netzwerks gab das Bühnenprogramm einen Überblick über die Entwicklung des gemeinschaftlichen Wohnens in Frankfurt – gestern, heute und morgen.

Birgit Kasper, Geschäftsführerin des Netzwerk Frankfurt, blickte dabei auf Meilensteine, Erfolge und Herausforderungen, Katharina Wagner, Leiterin des Amtes für Wohnungswesen, stellte aktuelle Chancen und Möglichkeiten vor und Sara Schmitt-Pacificio, Referentin im Dezernat für Planen und Wohnen, gab einen Ausblick auf die Stadt von Morgen und konkrete wohnungspolitische Ziele.

Auf der Bühne sichtbar wurden zudem die Beteiligten, die die Entwicklungen im Netzwerk und der Stabsstelle Innovative Wohnformen tagtäglich mit großer Leidenschaft voranbringen. Besonders hervorgehoben wurden neben den aktuellen auch ehemalige Vorstandsmitglieder, die sich ehrenamtlich für das gemeinschaftliche Wohnen und das Netzwerk mit viel Kompetenz engagiert haben.

Eine Ausstellung zeigte Plakate aus dem Archiv des Netzwerks sowie eine Bildershow der rund 30 realisierten Wohnprojekte in Frankfurt.

Die fast 400 Besucherinnen und Besucher tauschten sich an 38 Infoständen mit angehenden Wohninitiativen sowie realisierten Projekten aus Frankfurt und der Region aus und hatten die Möglichkeit, auch mit Banken, Stiftungen, städtischen Ämtern und weiteren unterstützenden Institutionen Kontakte zu knüpfen. Um neue Wohninitiativen zu gründen, gab es für Interessierte parallel zwei Vernetzungstreffen zum gegenseitigen Kennenlernen.

Die Infobörse zeigt jährlich das große Interesse der Frankfurter Bürger:innen am gemeinschaftlichen Wohnen und das hohe Engagement, sich ehrenamtlich für zukunfts- und gemeinwohlorientierte Wohnformen zu engagieren. Die Veranstaltung beweist, dass es vielfältige Unterstützer:innen gibt und dass viel Know-How zu diesem Thema in den Ämtern angekommen ist.

Der Rückblick auf die letzten 20 Jahre verdeutlichte, dass die Senkung des Erbauzinssatzes - wie bereits 2021 vom Netzwerk gefordert - längst überfällig ist. Spezielle Förderprogramme für gemeinwohlorientierte und gemeinschaftliche Wohnformen müssen an den Start gehen, damit innovatives und bezahlbares Wohnen weiterhin realisierbar bleibt. Vor allem die konsequente Fortsetzung des Baulandbeschlusses, des Konzeptverfahrens und des Liegenschaftsfonds gibt Initiativen die Hoffnung, sich weiterhin zivilgesellschaftlich und erfolgreich für das Thema einzusetzen.

Krönender Abschluss am Abend der Infobörse war in diesem Jahr ein Fernseh-Beitrag der Hessenschau, in dem das allgemeine Interesse am gemeinschaftlichen Wohnen betont wurde.

Zum Hessenschau-Beitrag

Zum Foto-Rückblick

Zu den Meilensteinen

Zum FAZ-Artikel

Zum Infobörsen-Interview in Radio-x

Die Frankfurter Informationsbörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen wird vom Netzwerk gemeinsam mit dem Amt für Wohnungswesen organisiert. Die nächste Infobörse findet im Herbst 2026 statt.

 

Aus- und Weiterbildung zum/zur Wohnprojektberater:in

Die Stiftung trias bietet eine spezifische Aus- und Weiterbildung zum/zur Wohnprojektberater:in an.

Die Ausbildung möchte sowohl den noch bestehenden Mangel an kompetenten und professionellen Wohnprojektberater:innen beheben, als auch das Berufsbild der Wohnprojektberater:in professionalisieren.

Die Ausbildung setzt sich aus vier relevanten Themenschwerpunkten zusammen. Dazu gehören die Gestaltung und Moderation von Gruppenprozessen, Kenntnisse zu den relevanten Rechtsformkonstruktionen, zu architektonischen und baulichen Themen, wie auch zur Immobilienbewirtschaftung und Finanzkonzepten.

Der Lehrgang ist in 8 Module unterteilt und findet im Zeitraum von Ende November 2025 bis Januar 2027 in Berlin statt.

Informationen zu Kosten, Terminen und Anmeldung

Rückblick Mitgliederversammlung 2025

Am Donnerstag, den 26.06. fand unsere Mitgliederversammlung 2025 statt.

In diesem Jahr stand die Versammlung im Lichte des 20-jährigen Bestehens unseres Vereins. Zu diesem besonderen Anlass war Katharina Wagner, Leiterin des Amtes für Wohnungswesen, zu Gast und warf mit uns gemeinsam einen Blick zurück auf die Meilensteine in der Netzwerk-Geschichte:

Zur Übersicht der Meilensteine

Ausblick für 2025:

Mit Blick auf die Kommunalwahlen im März 2026 arbeiten wir in 2025 an Wahlprüfsteinen und verfolgen die Entwicklungen der politischen Forderungen bezüglich Erbbauzins und eines speziellen Förderprogramms für gemeinschaftliches Wohnen.

Die Ausschreibung des Mietmodells mit dem St. Katharinen- und Weißfrauenstift im Kreuzerhohl war Anfang 2025 erfolgreich - die ausgewählte Gruppe geht nun gemeinsam mit Stiftung und Architekturbüro in die Umsetzung.
Im Neubaugebiet Hilgenfeld soll es Ende 2025 auch zur Fortsetzung des Bauprozesses kommen. Und in Kooperation mit dem Amt für Wohnungswesen und dem Dezernat für Planen und Wohnen arbeiten wir an weiteren möglichen Ausschreibungen.

Der thematische Schwerpunkt Wohnen im Alter wird nach einer durchgeführten Studie unter den realisierten Wohnprojekten in einer Veranstaltung im Herbst aufgegriffen. Auch die Umnutzung von Kirchenliegenschaften beschäftigt uns weiterhin und unsere Wanderausstellung zieht von Ort zu Ort.

Die unter dem Dach des Netzwerks arbeitende Landesberatungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen in Hessen veranstaltet im letzten Jahr der Förderperiode einen Sommer der Wohnprojekte in ganz Hessen. Wir hoffen auf eine Fortsetzung der Förderung ab 2026.

Vorstandswahl:

Die bisherigen Mitglieder Barbara Reuter und Veronika Czech wurden für die nächsten zwei Jahre erneut in den Vorstand gewählt. Vorstandsmitglieder Heidi Weinrich und Ludwig Weiler blieben weiterhin im Amt. Den Vorstand verlassen haben Irmhild Neidhardt und Noria Bellouch auf eigenen Wunsch. Tragischerweise von uns gegangen ist außerdem Alexander Wagner, dem wir an diesem Abend noch einmal einen besonderen Platz einräumten und in Stille dankten.

Das hauptamtliche Team hat sich ebenfalls verändert. Neu im Team ist seit Mai 2025 Gerrit Gaidosch.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung ließen wir den Abend mit den über 30 anwesenden Netzwerk-Mitgliedern auf der Dachterrasse des Amtes für Wohnungswesen mit atemberaubendem Blick und Sonnenuntergang ausklingen.

Vielen Dank für das gemeinsame Wirken!

Die Amtsleiterin Katharina Wagner würdigt das Netzwerk. 

Hauptamtliches Team und ehrenamtlicher Vorstand 2025

Bekanntmachung Reprivatisierungsverfahren „Wittelsbacherallee“

Die Stadt Frankfurt am Main vergibt demnächst eine Liegenschaft in der Wittelsbacherallee im Erbbaurecht.

Die Liegenschaft befindet sich im Geltungsbereich einer Milieuschutz- und Erhaltungssatzung und kam durch Ausübung des Vorkaufsrechtes ins Eigentum der Stadt.

Es handelt sich bei der Vergabe um ein zweistufiges Verfahren.
Zunächst können natürliche und juristische Personen bspw. auch Genossenschaften und gemeinnützige oder selbstorganisierte, gemeinschaftliche Wohnprojekte unverbindlich ihr Interesse am Verfahren bekunden. Nur wer bis 2. Juli das Formblatt zur Interessensbekundung eingereicht hat, kann ausgewählt werden, um in der zweiten Stufe des Verfahrens Ausschreibungsunterlagen mit detaillierteren Informationen zur Liegenschaft zu erhalten.

Die Bekanntmachung der Vergabe sowie das Formblatt findet ihr bereits auf der Seite der Stadt Frankfurt.

Gemeinsam mit der Stabsstelle „Innovative Wohnprojekte“ laden wir zu einer Informationsveranstaltung ein, um über die Vergabe genauer zu informieren, d.h. einzuordnen, was die Rahmenbedingungen dieses Reprivatisierungsverfahrens für gemeinschaftliches Wohnen bedeuten.

Infoveranstaltung:
Wann: Dienstag, 17.06.2025, 18 Uhr
Wo: Service-Bereich im EG, Amt für Wohnungswesen, Adickesallee 67/69 in Frankfurt
Anmeldung zur Informationsveranstaltung

Daten zur Liegenschaft:
Grundstücksgröße: ca. 247 m²
Anzahl Geschosse: 5
Wohnfläche: ca. 502 m²; aufgeteilt in 9 Wohneinheiten
Aktuelle Nutzung: leerstehend seit 2019, hoher Sanierungsbedarf
Erbbauzins: Der jährliche Erbbauzins liegt bei 2,5% und ergibt 29.640 € pro Jahr. Bei Vorliegen bestimmter gemeinwohlorientierter Kriterien kann der Erbbauzins schuldrechtlich reduziert werden.
Weitere Infos zur Liegenschaft