Das Netzwerk erhält eine besondere Anerkennung für die gemeinsame Arbeit mit der Stadt Frankfurt.
Bezahlbaren, sozial-ökologischen und gemeinwohlorientierten Wohnraum durch zivilgesellschaftliche Initiativen zu schaffen, als Alternative zu rein renditeorientierten Projekten, ist das gemeinsame Ziel der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen und der Stadt Frankfurt – vor allem mit dem Amt für Wohnungswesen und dem Dezernat für Planen und Wohnen.
Diese Kooperation wurde in der Kategorie „Verwaltung als Partnerin, Koproduktion vor Ort“ mit dem „Bewährt vor Ort“-Siegel ausgezeichnet. Ein Siegel für kommunale Innovation des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) und Re:Form. Es würdigt kommunale Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben und auf andere Städte und Gemeinden übertragbar sind.
Seit 2009 ist das Netzwerk auf rund 100 Gruppenmitglieder und 140 Einzelmitglieder gewachsen und hat zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht und realisiert. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern der Stadt unterstützt Initiativen bei Organisation, Fachwissen und dem Zugang zu Flächen. Aktuell arbeiten wir daran, diese erfolgreichen Verfahren dauerhaft in neuen Neubaugebieten zu verankern.
Auch Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit:
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren sind für uns ein wichtiger Baustein einer koproduktiven Stadtentwicklung. Die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk bestätigt dies. Nur durch diese Partnerschaft ist es uns gelungen, das Thema gemeinschaftliches Wohnen als einen festen Bestandteil unserer Stadtentwicklungsstrategie zu etablieren. Gemeinschaftliche Wohnprojekte stehen für stabile und faire Mieten, ermöglichen selbstorganisierte Nachbarschaften und soziale Unterstützung im Alltag. Die Auszeichnung zeigt, wie Verwaltung dabei als Partnerin agieren kann.“
Wir freuen uns über diese Anerkennung – und vor allem darüber, dass damit ein Modell sichtbar wird, das zeigt, was möglich ist, wenn Zivilgesellschaft und Verwaltung gemeinsam an einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung arbeiten.
Zur Pressemitteilung der Stadt
Netzwerk Frankfurt
für gemeinschaftliches Wohnen e.V.
Adickesallee 67 / 69
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 – 91 50 10 60
E-Mail: vasb@trzrvafpunsgyvpurf-jbuara.qr
Termine nach Vereinbarung
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