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Der Vorstand

Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand des Netzwerks vertritt den Verein nach außen und setzt sich für die Interessen der Mitglieder ein. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit den folgenden Personen, die sich intensiv und ehrenamtlich für das gemeinschaftliche Wohnen engagieren und die Entwicklung des Netzwerks leiten.

Erreichbar sind die Vorstände am besten unter ihrer jeweiligen Email-Adresse: nachname@gemeinschaftliches-wohnen.de

Barbara Reuter

Erste Vorsitzende, Jahrgang 1965, tritt als Vorstand und Mitgründerin von Gemeinschaftlich Wohnen eG Wiesbaden aktiv für den Aufbau eines zweiten, selbstorganisierten generationenübergreifenden Projekts ein. Ein Antrieb für ihre Mitarbeit im Netzwerk-Vorstand ist, Kommunen und andere Träger für den gemeinwohlorientierten Mehrwert von innovativen Wohnformen zu gewinnen, sie bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen zu beraten sowie Zugänge zu Liegenschaften professionell zu bahnen und Wohnimmobilien sozialverträglich zu erwerben. Barbara Reuter studierte Architektur und Städtebau.

Veronika Czech

Jahrgang 1986, ist seit vielen Jahren Teil der Projektgruppe Dialog. Ihr Anliegen ist es, gemeinschaftliche Wohnprojekte stärker in die kommunalpolitischen Strategien zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einzubeziehen. Sie engagierte sich bereits bei einigen Aktionen des Netzwerks und wird diese Arbeit als Vorstandsmitglied fortführen. Sie studierte Politikwissenschaft, Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie mit den Schwerpunkten kritische Stadt- und Migrationsforschung. Inzwischen ist sie innerhalb der Offensiven Sozialarbeit im Bahnhofsviertel tätig.

Ludwig Weiler

Jahrgang 1944, ist schon lange von der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens angetan, zunächst mit Blick auf das eigene Älterwerden. Seit 6 Jahren aktiv im Projekt Patchwork-Wohnen Maintal, mit dem klaren Ziel Mehrgenerationen-Wohnen, seit vier Jahren aktiv im Netzwerk. Neugierig auf die Realisierung eines gemeinsamen Hauses und die sich dann entfaltenden Möglichkeiten und Grenzen des miteinander Lebens. Ermutigende und ernüchternde Erfahrungen mit städtischen Verwaltungen, Politik und privaten Investoren. Von Beruf Naturwissenschaftler in Industrie und Universität.

Heidi Weinrich

Jahrgang 1956, hat sich in Ihrer Funktion als kommunale Altersplanerin der Stadt Offenbach am Main viele Jahren für die Gründung, die Begleitung und den Ausbau generationsübergreifender Wohnformen auf kommunaler Ebene eingesetzt. Die Soziologin und Gerontologin sieht es als vordringliche gesellschaftliche Aufgabe, den demografischen Veränderungen u.a. mit alternativen Wohnformen zu begegnen, die bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes, eigenständiges Leben und soziale Teilhabe ermöglichen. In gemeinschaftlichen Wohnformen kann sich verlässliche Nachbarschaft entwickeln und Vereinsamung entgegengewirkt werden. 

Andreas Obst

Jahrgang 1965, ist seit vielen Jahren Mitglied im Netzwerk, nicht zuletzt aufgrund seines Berufes über die Projektentwicklung einer inklusiven Wohngruppe bei der Lebenshilfe. Ob bei der Arbeit für Menschen mit Behinderung oder mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten wurde ihm deutlich, wie schwierig, wenn nicht unmöglich, der Zugang für diese Menschen zum regulären Wohnungsmarkt ist. Heute arbeitet er im Jugendamt und als Supervisor und setzt sich dafür ein, benachteiligten Gruppen den Zugang zu Wohnprojekten zu erleichtern. Auch persönlich verfolgt er die Idee in einem Wohnprojekt leben zu wollen und ist aktuell passives Mitglied bei den GoN-Artgenossen. 

Lene Oldopp

Jahrgang 1983, ist Architektin und Stadtplanerin und setzt sich seit vielen Jahren mit gemeinwohlorientierten Wohnformen auseinander. Selbstorganisiertes, solidarisches und langfristig gesichertes Wohnen versteht sie als notwendigen Gegenentwurf zu einem zunehmend renditegetriebenen Wohnungsmarkt. In ihrer beruflichen Praxis lernte sie Projekte aus planerischer Perspektive und im Austausch mit Initiativen kennen. Ihr Fokus liegt auf dem Umgang mit dem Bestand: In Umnutzung und Weiterentwicklung bestehender Gebäude liegen große Chancen für gemeinschaftliches Wohnen – ökologisch sinnvoll, ressourcenschonend und sozial wirksam. Aktuell arbeitet sie in der kommunalen Stadtentwicklung und Bauberatung und bringt dieses Wissen ins Netzwerk ein.

Florian Bohn

Jahrgang 1990, ist Teil des Wohnprojekts Kolle und hat weite Teile der Realisierungsphase des Projekts mitgestaltet. Nach dem Studium der Sozialen Arbeit arbeitet er in der Verwaltung einer gewerkschaftsnahen Organisation sowie als Bildungsreferent. Ein verbindendes Thema seiner Arbeit ist die Demokratisierung zentraler Lebensbereiche, wie Wohnen, Arbeiten und Lernen. Gemeinschaftliche Wohnprojekte versteht er als wichtigen Gegenentwurf zu Ausschlüssen auf dem Wohnungsmarkt und möchte diese Wohnform mehr Menschen zugänglich machen. Im Netzwerk möchte er den Erfahrungsaustausch stärken und seine Erfahrung besonders in Verwaltung und Finanzierung einbringen.