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Auszeichnungen und Preise

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen und viele seiner Mitgliedsprojekte erhielten in den vergangenen Jahren verschiedene Auszeichnungen:

DAM-Preis

Der DAM-Preis wird vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) vergeben und zeichnet herausragende Architektur in Deutschland aus. Er macht beispielgebende Bauprojekte sichtbar und würdigt innovative Lösungen im Planen und Bauen.

Auch zwei Wohnprojekte aus unserem Netzwerk wurden für den DAM-Preis nominiert. Sie zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen, nachhaltiges Bauen und zukunftsfähige Architektur zusammengedacht werden können:

  • 2027 – KOLLE: Das Wohnprojekt der KOLLE eG wurde für den DAM-Preis 2027 nominiert. Das architektonische Konzept stammt von Thomas Burlon (Schneideroelson Architektengesellschaft mbH), die Umsetzung erfolgte durch Manuel Mauder und Michael Mader, Architekten. 
  • 2025 – Gemeinsam Suffizient Leben: Das Wohnprojekt der WBG eG wurde für die Shortlist des DAM-Preises 2025 nominiert. Entworfen wurde es von DGJ Architektur GmbH.

Auszeichnung Vorbildlicher Bauten im Land Hessen

Das Land Hessen und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen vergeben jährlich die „Auszeichnung Vorbildlicher Bauten“. Zu den ausgezeichneten Mitgliedsprojekten zählen:

  • 2026 – Gemeinsam Suffizient Leben: Die WBG eG erhielt für ihr gemeinsam mit der Wohngruppe und DGJ Architektur GmbH realisiertes Wohnprojekt eine Anerkennung in der Kategorie „Architektur“. Gewürdigt wurde der Ansatz, bezahlbares Wohnen durch reduzierte Wohnflächen und gemeinschaftlich genutzte Räume zu ermöglichen. 
  • 2023 – Wohnen mit Kindern: Die Wohngeno eG erhielt für ihren gemeinwohlorientierten Ansatz eine Shortlist-Nominierung im Bereich „Soziale Infrastruktur“. Geplant wurde das Projekt von bb22 architekten + stadtplaner PartGmbB aus Frankfurt am Main. 
  • 2008 – Familienwohnen: Die Genossenschaft FUNDAMENT erhielt für ihr erstes Wohnprojekt, geplant mit bb22 architekten, eine besondere Anerkennung für ressourcenschonendes und energiebewusstes Bauen. 

„Bewährt vor Ort“-Siegel für das Amt für Wohnungswesen und das Netzwerk

Das Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt und das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen wurden 2026 für ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem „Bewährt vor Ort“-Siegel ausgezeichnet. In der Kategorie „Verwaltung als Partnerin, Koproduktion vor Ort“ würdigt das Siegel des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) und Re:Form kommunale Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben und auf andere Städte und Gemeinden übertragbar sind. Die Auszeichnung macht sichtbar, wie die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Verwaltung die Entwicklung bezahlbaren, sozial-ökologischen und gemeinwohlorientierten Wohnraums stärken kann.

Hessischer Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau

Der Hessische Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau würdigt gemeinschaftliche Wohnprojekte, die neue Wege im Wohnungsbau aufzeigen und Nachbarschaft, soziale Teilhabe und ein gutes Miteinander stärken. Seit 2018 wird der Preis vom Hessischen Wirtschaftsministerium ausgelobt. Für den Start des Preises wurde das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. eingebunden. 

Auch Mitgliedsprojekte unseres Netzwerks wurden mehrfach ausgezeichnet:

  • 2026 – sonara eG: Unter dem Motto „Mehr Ideen – weniger Ressourcen“ wurden innovative und praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Wohnungsbau gesucht. Das Mitgliedsprojekt sonara eG erhielt eine Anerkennung. Die architektonische Planung stammt von Klaus Korbjuhn (ag plus, netzwerk für architektur und gestaltung). 
  • 2024 – KOLLE: Unter dem Motto „Qualität im Wohnungsbau – Beispiele für zukunftsfähiges und preisgünstiges Wohnen“ erhielt das Mitgliedsprojekt KOLLE einen der vier ersten Preise. Das Konzept entwickelte Thomas Burlon von der Schneideroelson Architektengesellschaft mbH; die Umsetzung erfolgte durch Manuel Mauder/ Michael Mader Architekten. 

Bereits 2018, 2020 und 2022 wurden zahlreiche weitere Mitgliedsprojekte ausgezeichnet:

  • AdAptiv e.V.
  • AGORA eG
  • Bauen und Wohnen auf Naxos (Fundament eG)
  • BeTrift (Wohngeno eG)
  • Doppelpunkt Unterliederbach e.V. (kurz :Uliba)
  • Familiensinn – Flexibles Wohnen für Familien (wbg Frankfurt)
  • Gemeinsam Suffizient Leben (wbg Frankfurt)
  • Gemeinschaftliches generationsübergreifendes Wohnprojekt HOLZAPFEL
  • Hausprojekt NIKA
  • ZusammenHaus Lincoln

Tag der Architektur

Der Tag der Architektur wird jährlich von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen veranstaltet und lädt dazu ein, ausgewählte Bauprojekte vor Ort zu entdecken. Besucher:innen erhalten Einblicke in aktuelle Architektur und können mit Architekt:innen und Bauherr:innen ins Gespräch kommen.
2026 waren gleich zwei Projekte aus unserem Netzwerk vertreten. Das gemeinschaftliche Wohnprojekt KOLLE wurde neben der Aufnahme in das Besichtigungsprogramm auch für das TDA-Architekturgespräch ausgewählt. Auch die Genossenschaft sonara eG öffnete ihre Türen für Interessierte. Die Veranstaltung macht die Vielfalt der Baukultur sichtbar und zeigt, wie Architektur auf gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen reagieren kann. 

Bereits 2022 war mit dem Wohnprojekt Doppelpunkt Unterliederbach e.V. (:Uliba) ein Mitgliedsprojekt beim Tag der Architektur vertreten und öffnete seine Türen für die Öffentlichkeit.

Anerkennungspreis des Nachbarschaftspreises 2024 der Stadt Frankfurt

 Das Mitgliedsprojekt Doppelpunkt Unterliederbach e.V. erhielt 2024 den Anerkennungspreis des Nachbarschaftspreises der Stadt Frankfurt am Main in der Kategorie „Nachbar:innen für Nachbar:innen“. Die Auszeichnung würdigt das Engagement für ein lebendiges Miteinander und den Beitrag gemeinschaftlicher Wohnprojekte zu einem starken nachbarschaftlichen Zusammenleben. Entworfen wurde das Projekt von Klaus Korbjuhn von ag plus, netzwerk für architektur und gestaltung. 

BDA-Preis

Der BDA Hessen vergab 2023 erneut seinen Architekturpreis und zeichnete 37 Projekte in Hessen aus. Das "ZusammenHaus Lincoln" in Darmstadt erhielt die Joseph-Maria-Olbrich-Plakette. Die Jury war beeindruckt von dem Entstehungsprozess, bei dem die zukünftigen Mieter:innen als gemeinsamer Verein agierten und das Gebäude nach ihren vielfältigen Wünschen errichten ließen. Die daraus entstandene gestalterische Qualität überzeugt. Grundlage ist ein klares konstruktives Raster, das gut zonierte, über Laubengänge erschlossene Wohneinheiten ermöglicht und diese mit einer rhythmisch gegliederten Fassade umhüllt. Gemeinschaftsräume ergänzen die Wohneinheiten, der individuelle ökologische Fußabdruck wird deutlich verringert. So kann urbanes Leben gelingen.

GFB-Zukunftspreis für gemeinschaftliche Wohnprojekte

Mit dem Großer Frankfurter Bogen-Zukunftspreis werden beispielgebende Ideen, kreative und inspirierende Projekte in verschiedensten Handlungsfeldern ausgezeichnet. Sie sollen zeigen, wie die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen und eine nachhaltige Stadtentwicklung in hessischen Städten und Gemeinden weitergedacht werden kann.

In der Wettbewerbsrunde Oktober 2023 wurde AdAptiv: Das Frankfurter Cluster – Ein Reallabor des Neuen Wohnens für die geplante Weiterentwicklung eines Bestandsgebäudes am ehemaligen Campus Bockenheim in ein gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnprojekt mit einem Preisgeld über 5.000 € ausgezeichnet.

In der Wettbewerbsrunde Juni 2023 erhielt die sonara eG für ihr Projekt Bolo112 - Gemeinschaftlich Wohnen in Frankfurt-Höchst das für 20 Personen ein bezahlbares und fürsorgliches Zuhause und einen neuen Anlaufpunkt zum Austausch im Quartier schaffen will, ebenfalls ein Preisgeld über 5.000 €.

Und in der Wettbewerbsrunde vom Februar 2023 wurde das Wohnprojekt Kollektiv Leben – Kolle sogar mit 10.000 € ausgezeichnet. Das Hausprojekt Kolle GmbH will im Frankfurter Stadtteil Griesheim ein gemeinschaftliches Wohnprojekt für 42 Menschen verwirklichen. Ressourcenschonend und in modularer Bauweise soll bezahlbarer Wohnraum entstehen, der sich an die Bedürfnisse der Bewohner:innen anpasst und durch Begegnungsbereiche im Erdgeschoss auch für die Nachbarschaft öffnet.

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Bundespreis Kooperative Stadt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

Mit dem Bundespreis kooperative Stadt zeichnete die Nationale Stadtentwicklungspolitik 2021 die Kommunen aus, die durch verschiedene Aktivitäten die Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Nachbarschaftsgruppen und soziokulturellen Akteuren aktiv fördern und so zu einer Mitgestaltung von Stadtraum beitragen. Die Stadt Frankfurt hat sich mit einem differenzierten Instrumentarium zur Förderung des gemeinschaftlichen Wohnens beworben, das von der Jury als zukunftsweisend gelobt wird. Mit dem Frankfurter Baulandbeschluss, einem Liegenschaftsfonds zur Förderung innovativer und gemeinschaftlicher Wohnprojekte, der Förderung der Vernetzung und einer Plattform für die ämter- und akteure übergreifende Kooperation sind wichtige Bausteine einer kooperativen Stadt entstanden, die auch auf andere Bereiche der Stadtentwicklung ausstrahlen können.

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BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen

Der Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen verlieh 2020 zum vierten Mal die „BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen“. Der BDA würdigte damit das Engagement der ausgezeichneten Persönlichkeiten, Institutionen und Initiativen, die sich in Hessen um gute Architektur, um eine Grundlage für eine fundierte Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt und um den Architekturdiskurs vor Ort und in der Region verdient gemacht haben.

Im Jahr 2019/2020 war das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. Preisträger.

Zur Auszeichnung
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Modellprogramm Leben wie gewohnt des BMFSFJ

Im Modellprogramm „Leben wie gewohnt“ wurden 2020 bundesweit sieben Projekte zur Förderung ausgewählt. Ziel ist es, beispielgebend aufzuzeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben auch im hohen Alter, bei Hilfe- und Pflegebedarf gelingen kann. Schwerpunkte sind insbesondere gemeinschaftliches und inklusives Wohnen, Mobilität und Teilhabe und der Einsatz technischer und digitaler Hilfen bei der Alltagsgestaltung.

Gefördert wird unter anderem unser Mitgliedsprojekt Freunde für’s Leben.

Social Design Award

„Wie wollen wir wohnen?“, lautete die Frage des Social Design Award, den SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL WISSEN, mit Unterstützung des Fachmarkts Bauhaus, 2019 ausgeschrieben haben. Rund 150 Einsendungen gingen ein, aus Deutschland, der Schweiz, aber auch aus den USA oder Ghana. Die Expertenjury erstellte eine Shortlist der zehn besten Projekte, darunter wurde das Hausprojekt NIKA ausgewählt.

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Modellprojekt „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ des BMFSFJ

Mit dem Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) diesen Entwicklungen Rechnung getragen. Zwischen 2015-2019 förderte das BMFSFJ insgesamt 34 innovative Vorhaben aus allen Bundesländern mit Vorbildwirkung im Bereich des Gemeinschaftlichen Wohnens. Das Modellprogramm wurde in Kooperation mit dem FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung umgesetzt und ist zum Jahresende 2019 ausgelaufen.

Gefördert wurde das Projekt BeTrift, die innovative Lösungen für eine selbständige und unabhängige Lebensführung insbesondere älterer und hochbetagter Menschen entwickelten.

Ebenfalls gefördert mit Einbindung des Netzwerks wurde das Projekt Pfad-Finder. Eine lesenswerte Handreichung, die Wege zur Umsetzung von neuen Wohn- und Pflegeformen in Frankfurt am Main und Umgebung aufzeigt.

Zum Projekt
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Hessischer Landeswettbewerb „Familienfreundlicher Städtebau“

1995: Lila Luftschloss erhält mit der Planung der Baufrösche eine Auszeichnung im Hessischen Landeswettbewerb „Familienfreundlicher Städtebau“.