Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen und viele seiner Mitgliedsprojekte erhielten in den vergangenen Jahren verschiedene Auszeichnungen:
Der DAM-Preis wird vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) vergeben und zeichnet herausragende Architektur in Deutschland aus. Er macht beispielgebende Bauprojekte sichtbar und würdigt innovative Lösungen im Planen und Bauen.
Auch zwei Wohnprojekte aus unserem Netzwerk wurden für den DAM-Preis nominiert. Sie zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen, nachhaltiges Bauen und zukunftsfähige Architektur zusammengedacht werden können:
Das Land Hessen und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen vergeben jährlich die „Auszeichnung Vorbildlicher Bauten“. Zu den ausgezeichneten Mitgliedsprojekten zählen:
Das Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt und das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen wurden 2026 für ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem „Bewährt vor Ort“-Siegel ausgezeichnet. In der Kategorie „Verwaltung als Partnerin, Koproduktion vor Ort“ würdigt das Siegel des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) und Re:Form kommunale Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben und auf andere Städte und Gemeinden übertragbar sind. Die Auszeichnung macht sichtbar, wie die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Verwaltung die Entwicklung bezahlbaren, sozial-ökologischen und gemeinwohlorientierten Wohnraums stärken kann.
Der Hessische Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau würdigt gemeinschaftliche Wohnprojekte, die neue Wege im Wohnungsbau aufzeigen und Nachbarschaft, soziale Teilhabe und ein gutes Miteinander stärken. Seit 2018 wird der Preis vom Hessischen Wirtschaftsministerium ausgelobt. Für den Start des Preises wurde das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. eingebunden.
Auch Mitgliedsprojekte unseres Netzwerks wurden mehrfach ausgezeichnet:
Bereits 2018, 2020 und 2022 wurden zahlreiche weitere Mitgliedsprojekte ausgezeichnet:
Der Tag der Architektur wird jährlich von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen veranstaltet und lädt dazu ein, ausgewählte Bauprojekte vor Ort zu entdecken. Besucher:innen erhalten Einblicke in aktuelle Architektur und können mit Architekt:innen und Bauherr:innen ins Gespräch kommen.
2026 waren gleich zwei Projekte aus unserem Netzwerk vertreten. Das gemeinschaftliche Wohnprojekt KOLLE wurde neben der Aufnahme in das Besichtigungsprogramm auch für das TDA-Architekturgespräch ausgewählt. Auch die Genossenschaft sonara eG öffnete ihre Türen für Interessierte. Die Veranstaltung macht die Vielfalt der Baukultur sichtbar und zeigt, wie Architektur auf gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen reagieren kann.
Bereits 2022 war mit dem Wohnprojekt Doppelpunkt Unterliederbach e.V. (:Uliba) ein Mitgliedsprojekt beim Tag der Architektur vertreten und öffnete seine Türen für die Öffentlichkeit.
Das Mitgliedsprojekt Doppelpunkt Unterliederbach e.V. erhielt 2024 den Anerkennungspreis des Nachbarschaftspreises der Stadt Frankfurt am Main in der Kategorie „Nachbar:innen für Nachbar:innen“. Die Auszeichnung würdigt das Engagement für ein lebendiges Miteinander und den Beitrag gemeinschaftlicher Wohnprojekte zu einem starken nachbarschaftlichen Zusammenleben. Entworfen wurde das Projekt von Klaus Korbjuhn von ag plus, netzwerk für architektur und gestaltung.
Der BDA Hessen vergab 2023 erneut seinen Architekturpreis und zeichnete 37 Projekte in Hessen aus. Das "ZusammenHaus Lincoln" in Darmstadt erhielt die Joseph-Maria-Olbrich-Plakette. Die Jury war beeindruckt von dem Entstehungsprozess, bei dem die zukünftigen Mieter:innen als gemeinsamer Verein agierten und das Gebäude nach ihren vielfältigen Wünschen errichten ließen. Die daraus entstandene gestalterische Qualität überzeugt. Grundlage ist ein klares konstruktives Raster, das gut zonierte, über Laubengänge erschlossene Wohneinheiten ermöglicht und diese mit einer rhythmisch gegliederten Fassade umhüllt. Gemeinschaftsräume ergänzen die Wohneinheiten, der individuelle ökologische Fußabdruck wird deutlich verringert. So kann urbanes Leben gelingen.
Mit dem Großer Frankfurter Bogen-Zukunftspreis werden beispielgebende Ideen, kreative und inspirierende Projekte in verschiedensten Handlungsfeldern ausgezeichnet. Sie sollen zeigen, wie die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen und eine nachhaltige Stadtentwicklung in hessischen Städten und Gemeinden weitergedacht werden kann.
In der Wettbewerbsrunde Oktober 2023 wurde AdAptiv: Das Frankfurter Cluster – Ein Reallabor des Neuen Wohnens für die geplante Weiterentwicklung eines Bestandsgebäudes am ehemaligen Campus Bockenheim in ein gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnprojekt mit einem Preisgeld über 5.000 € ausgezeichnet.
In der Wettbewerbsrunde Juni 2023 erhielt die sonara eG für ihr Projekt Bolo112 - Gemeinschaftlich Wohnen in Frankfurt-Höchst das für 20 Personen ein bezahlbares und fürsorgliches Zuhause und einen neuen Anlaufpunkt zum Austausch im Quartier schaffen will, ebenfalls ein Preisgeld über 5.000 €.
Und in der Wettbewerbsrunde vom Februar 2023 wurde das Wohnprojekt Kollektiv Leben – Kolle sogar mit 10.000 € ausgezeichnet. Das Hausprojekt Kolle GmbH will im Frankfurter Stadtteil Griesheim ein gemeinschaftliches Wohnprojekt für 42 Menschen verwirklichen. Ressourcenschonend und in modularer Bauweise soll bezahlbarer Wohnraum entstehen, der sich an die Bedürfnisse der Bewohner:innen anpasst und durch Begegnungsbereiche im Erdgeschoss auch für die Nachbarschaft öffnet.
Mit dem Bundespreis kooperative Stadt zeichnete die Nationale Stadtentwicklungspolitik 2021 die Kommunen aus, die durch verschiedene Aktivitäten die Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Nachbarschaftsgruppen und soziokulturellen Akteuren aktiv fördern und so zu einer Mitgestaltung von Stadtraum beitragen. Die Stadt Frankfurt hat sich mit einem differenzierten Instrumentarium zur Förderung des gemeinschaftlichen Wohnens beworben, das von der Jury als zukunftsweisend gelobt wird. Mit dem Frankfurter Baulandbeschluss, einem Liegenschaftsfonds zur Förderung innovativer und gemeinschaftlicher Wohnprojekte, der Förderung der Vernetzung und einer Plattform für die ämter- und akteure übergreifende Kooperation sind wichtige Bausteine einer kooperativen Stadt entstanden, die auch auf andere Bereiche der Stadtentwicklung ausstrahlen können.
Der Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen verlieh 2020 zum vierten Mal die „BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen“. Der BDA würdigte damit das Engagement der ausgezeichneten Persönlichkeiten, Institutionen und Initiativen, die sich in Hessen um gute Architektur, um eine Grundlage für eine fundierte Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt und um den Architekturdiskurs vor Ort und in der Region verdient gemacht haben.
Im Jahr 2019/2020 war das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. Preisträger.
Im Modellprogramm „Leben wie gewohnt“ wurden 2020 bundesweit sieben Projekte zur Förderung ausgewählt. Ziel ist es, beispielgebend aufzuzeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben auch im hohen Alter, bei Hilfe- und Pflegebedarf gelingen kann. Schwerpunkte sind insbesondere gemeinschaftliches und inklusives Wohnen, Mobilität und Teilhabe und der Einsatz technischer und digitaler Hilfen bei der Alltagsgestaltung.
Gefördert wird unter anderem unser Mitgliedsprojekt Freunde für’s Leben.
„Wie wollen wir wohnen?“, lautete die Frage des Social Design Award, den SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL WISSEN, mit Unterstützung des Fachmarkts Bauhaus, 2019 ausgeschrieben haben. Rund 150 Einsendungen gingen ein, aus Deutschland, der Schweiz, aber auch aus den USA oder Ghana. Die Expertenjury erstellte eine Shortlist der zehn besten Projekte, darunter wurde das Hausprojekt NIKA ausgewählt.
Mit dem Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) diesen Entwicklungen Rechnung getragen. Zwischen 2015-2019 förderte das BMFSFJ insgesamt 34 innovative Vorhaben aus allen Bundesländern mit Vorbildwirkung im Bereich des Gemeinschaftlichen Wohnens. Das Modellprogramm wurde in Kooperation mit dem FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung umgesetzt und ist zum Jahresende 2019 ausgelaufen.
Gefördert wurde das Projekt BeTrift, die innovative Lösungen für eine selbständige und unabhängige Lebensführung insbesondere älterer und hochbetagter Menschen entwickelten.
Ebenfalls gefördert mit Einbindung des Netzwerks wurde das Projekt Pfad-Finder. Eine lesenswerte Handreichung, die Wege zur Umsetzung von neuen Wohn- und Pflegeformen in Frankfurt am Main und Umgebung aufzeigt.
1995: Lila Luftschloss erhält mit der Planung der Baufrösche eine Auszeichnung im Hessischen Landeswettbewerb „Familienfreundlicher Städtebau“.
Netzwerk Frankfurt
für gemeinschaftliches Wohnen e.V.
Adickesallee 67 / 69
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069 – 91 50 10 60
E-Mail: vasb@trzrvafpunsgyvpurf-jbuara.qr
Termine nach Vereinbarung
Sie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen