Projekt:
Preungesheimer Ameisen
Christiana Hanka
Gundelandstraße 7
60435 Frankfurt am Main
Tel.: 069 - 54 52 10
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Preungesheimer Ameisen e.V.

Hausgemeinschaft Preungesheimer Ameisen

Wir, die Preungesheimer Ameisen, wohnen in einem Geschossbau mit Laubengangerschließung, Gemeinschaftsraum und großem Garten. Unser Haus liegt im Neubaugebiet des Frankfurter-Bogens an der Grenze zwischen dem alten und neuen Preungesheim.

Im Haus befinden sich 23 Mietwohnungen, unser Verein hat eine Option auf 14 Wohnungen. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 42 und 92 qm.

Die Diakonie hat zwei Stockwerke für die Betreuung Demenzerkrankter angemietet.

Das Gemeinnützige Siedlungswerk ist Bauherr der Anlage und unser aller Vermieter.

Wir gründeten 2001 einen gemeinnützigen Verein, im Mai 2006 zogen wir mit großen Erwartungen und der Hoffnung, diese zu realisieren, in das Projekt ein. Wir sind z.Zt. 20 Vereinsmitglieder.

Die Zusammensetzung unserer Gemeinschaft hat sich im Laufe der Jahre verändert. Der Mieterwechsel war die Folge von Todesfällen.

Wir hatten und haben gute äußere Bedingungen: Eine relativ stabile Gruppe mit guten sozialen Beziehungen, dazu kommt ein architektonisch gut geplantes Gebäude, das Kontakte erleichtert und fördert. All dies sind günstige Voraussetzungen, um unser Ziel umzusetzen: Ein aktives nachbarschaftliches Zusammenleben.

Unser Bestreben ist es, den heute unter Umständen sehr langen letzten Lebensabschnitt selbständig in körperlichem und seelischem Wohlbefinden zu erleben. Für den Alltag heißt das gegenseitige Hilfe, gemeinsames Tun, mit anderen etwas unternehmen, sich aber auch zurückziehen zu können, wenn gewünscht. Wie weit der Einzelne das für sich umsetzen möchte, hängt stark von seiner Lebensgeschichte ab.

Heute, elf Jahre später, erkennen wir, wie sehr sich unser Einsatz an Zeit und Energie für dieses Ziel gelohnt hat. Wie gewinnbringend es war, in den unterschiedlichen Phasen zur Bildung einer tragfähigen Gemeinschaft zu arbeiten.

Zeiten des Wohlbefindens, der Harmonie, des “gesteigerten Gruppenbewusstseins”, aber auch Phasen der Unruhe, der Auseinandersetzungen haben wir gemeistert.

Einmal umzudenken, sich gar ein wenig zu verändern, ist selbstverständlicher geworden.Wir haben etwas für uns Wichtiges geschaffen. Wir bekommen Wertvolles wie Zeit, Interesse und Zuneigung aus der Gruppe.

Wir schätzen und pflegen die Beziehungen untereinander. Wir sind mit unserem Haus älter geworden, aber bestrebt, unsere Gemeinschaft lebendig zu halten. Wir wünschen uns, dass in jüngeren, neuen Bewohnern unsere Idee, unser Ziel weiter lebt.