Siegfried_37

Wohninitiative
Status
Interessierte gesucht
Angestrebte Rechtsform
GbR, Wohnungseigentum (WEG)
Geplanter Standort
Bad Vilbel
Schwerpunkte
Barrierearm, Bezahlbares Wohnen, Energieeffizientes Bauen, Familien, Gemeinwohlorientiert, Mehr-Generationen, Mobilität, Nachhaltigkeit, Solidarische Landwirtschaft

KLIMAFREUNDLICHES WOHNPROJEKT AUF EIGENTUMSBASIS IN BAD VILBEL

Wer ist dabei?

  • Wir sind momentan 3 Familien unterschiedlichen Alters, die seit einem Jahr an dem Konzept für ein kleines Wohnprojekt in Bad Vilbel arbeiten. In unserer Gruppe gibt es noch Platz für ein bis zwei Parteien. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch weitere Menschen für unser Projekt begeistern würden! Wir suchen engagierte Menschen, für die gemeinschaftliches Wohnen das Modell ihrer Wahl ist und die sich vorstellen können, ein Mehrgenerationenhaus mit zu planen, zu bauen und zu beleben. Der schöne Garten wird gemeinsam genutzt und gepflegt, wie auch die anderen Gemeinschaftsflächen.

Die Initiative für dieses Projekt ging aus von:

  • Katrin und Roland, Mitte 50: Nach vielen Jahren in Frankfurt als vierköpfige Familie nähert sich dieser Lebensabschnitt seinem Ende. Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, wie wir in Zukunft lebenmöchten und uns entschlossen, ein Wohnprojekt zu initiieren. Unsere Lebensschwerpunkte sind, neben der Klein-, Großfamilie und Beruf, ehrenamtliche Engagements in verschiedenen Gruppen, z.B. im Gemeinschaftsgarten und einer solidarischen Landwirtschaft…

Mit von der Partie sind:

  • Lisa und David mit Ronja und Martha (4 und 0 Jahre alt): Wir waren schon länger auf der Suche nach einer Alternative zu unserer Stadtwohnung ohne Garten oder Hof. Wir stellen uns das Leben in dem Wohnprojekt schön und bereichernd vor: Die gute Lage in Bad Vilbel, Kita und Grundschule um die Ecke, sehr gute Anbindung nach Frankfurt, der große Garten… und natürlich an oberster Stelle nette Nachbarn, mit denen man gern Zeit verbringt und sich gegenseitig aushilft, wenn Not am Mann ist.
  • Die Strüberbande – Verena, Philipp, Ronja, Jule und Pina: Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Diese Frage beschäftigte uns schon seit längerer Zeit. Was macht am meisten Sinn, für uns, aber auch für die Umwelt und unsere Kinder? Wo haben wir zu fünft Platz zum leben, spielen, glücklich sein? Die Antwort kann nur gemeinschaftliches Wohnen sein. Wir überlegen und entscheiden zusammen, sparen Platz und Energie, können aber trotzdem selbstbestimmt bauen und leben. Und das alles vor den Toren der besten Stadt der Welt, zusammen mit Menschen, die ähnlich denken und fühlen. Was kann es Besseres geben?

Das Projekt:

  • Wir haben das Angebot, ein knapp 1000 m² großes Grundstück in Bad Vilbel an der Berliner Straße zu erwerben. Zusätzliche ca. 250 m² sind von der Stadt – nicht bebaubar – langfristig gepachtet. Laut dem ersten Entwurf der Architekten (Stand 04/2022) können darauf ca. 550 m² reine Wohnfläche zu Kosten von derzeit geschätzt 3,1 Mio. € entstehen. Die Kosten beinhalten das Grundstück. Lage und Anbindung: Im Süden von Bad Vilbel gelegen; 7,5 km bis Konstablerwache, mit Buslinie 30 ca. 25 Minuten, mit der S6 bis Frankfurt Hbf. ca. 18 Minuten. Wie wir leben und wohnen wollen, haben wir in Form eines Konzeptes erarbeitet:

Die Basis unseres Projektes ist eine Hausgemeinschaft, die von gemeinsamen Werten geprägt ist:

  • Verantwortung heißt, dass sich alle Bewohner: innen in der Gemeinschaft engagieren und nach eigenem Können einbringen, ob als Gärtner:in, Verwalter:in oder anders.
  • Gleichberechtigung heißt, dass wir gleichberechtigte Partner:innen in dieser Gemeinschaft sind, jede(r) denkt selbst mit. Es gibt keine Chef:innen – die mehr entscheiden und mehr verantworten – und keine Mitläufer:innen; wir regeln die Dinge auf Augenhöhe.
  • Gemeinschaft heißt, dass wir mit regelmäßigen Arbeitstreffen unser Haus und unsere Gemeinschaft organisieren, aber auch nach Lust und Laune miteinander Unternehmungen machen können wie Ausflüge, Feste feiern etc.
  • Vertrauen heißt z.B., dass wir keine Sekunde darüber nachdenken, ob wir den Wohnungsschlüssel beim Nachbarn lassen, wenn wir nicht da sind.
  • Toleranz heißt z.B., dass Geräusche von Kindern zum Alltag gehören und kein Lärm sind, oder dass wir keine ideologisch geprägte Gemeinschaft sind, verschiedene
    Standpunkte aushalten und Kompromisse finden.
    Kommunikation heißt, dass wir offen, freundlich und transparent miteinander umgehen: „Wer spricht, dem kann geholfen werden“.
  • Hilfsbereitschaft heißt, dass wir einander sehen und wahrnehmen; wir helfen uns im Kleinen mit dem nicht eingekauften Ei aus, nehmen Pakete für die Nachbarn an und wachsen als Gemeinschaft, um auch „echte“ Hilfe anzunehmen und zu leisten.

Gerne ergeben sich aus dem Zusammenleben Freundschaften, aber das kann niemand in die  Statuten schreiben.

Wir suchen: Mitstreiter:innen, zukünftige Nachbar: innen und Freund:innen für den Zusammenschluss zu einer Baugemeinschaft, die den Bau plant, finanziert und  durchführt, um dann, wenn das Haus steht, eine Eigentümer:innengemeinschaft – mit Betonung auf Gemeinschaft – zu gründen.

Jetziger Stand: Wir haben an verschiedenen Workshops mit Expert:innen teilgenommen und uns zu vielen Themen beraten lassen. Im Rahmen unserer wöchentlichen Treffen haben wir ein verbindliches Konzept erarbeitet. Seit Februar 22 ist ein Architekturbüro beauftragt, im November 22 haben wir die Bauvoranfrage gestellt.
Der Kauf des Grundstücks ist für Frühling 2023 geplant.

Kontakt: ed.enilno-t@73_deirfgeis
Wir sind Mitglieder des Netzwerks Frankfurt für
gemeinschaftliches Wohnen e.V.

Gebäude und Grundstück
Anzahl gepl. Wohneinheiten
4-5 Einheiten
Geplanter Gebäudetyp
Geplante Wohnfläche gesamt in m²
550 m²
Bauliche Merkmale
Ziele des Projektes • Gemeinschaftliches, rücksichtsvolles, generationenübergreifendes miteinander Wohnen • Ökologisches, energieeffizientes, kostenoptimiertes Bauen, • Klimaschutz und klimaneutrales Bauen, • des Entzugs der Immobilie vom freien, spekulativen, meistbietenden Wohnungsmarkt, • der Selbstverwaltung • des ressourcensparenden Zusammenlebens durch Teilen bzw. gemeinsame Nutzung von Gebrauchsgegenständen oder Fortbewegungsmitteln (Lastenrad, Auto) Weitere bauliche Ziele bestehen.
Barrierefreiheit
Teils
Projektpartner / Architekturbüro
werk.um PartGmbH, Darmstadt - Architekturbüro Helene Rettenbach - Wohnprojektberatung Angelika Majchrzak-Rummel - Rechtsberatung FiPa GmbH, Joachim Schuberth - Finanzierungsberatung
Projekt und Gemeinschaft
Gründung der Initiative
2020
Geplante Gemeinschafts­einrichtungen
Gemeinschaftsraum Gästezimmer Gemeinschaftsgarten Werkstatt
Geplante Bewohneranzahl
11-20
Aktueller Stand
Feb. 2020: Initiation des Wohnprojektes Feb 2021: Konzeptphase beendet, Architekturbüro zur Planung beauftragt Nov 2022: Bauvoranfrage an Gemeinde Bad Vilbel gestellt
Kontakt
Telefon
069 95502358
Telefonsprechzeiten:
Montag 11:00-13:00 Uhr
Donnerstag 11:00-13:00 Uhr